In „der schönsten Halle Münchens“ , TZ München von 1992 bis 1994 hatte Bonger Voges die künstlerische Leitung des Club, Galerie, Theater TEMPEL in München.

Voges entwickelte für die ehemaligen Bundeswehr-Panzerhallen in der Domagkstrasse 128 in München das Konzept, die Raumgestaltung und gab Ihnen den Namen TEMPEL.

TEMPEL ist Programm und Hinweis auf die kulturellen Wurzeln der Orte zu denen Menschen kamen und kommen um zu tanzen und zu feiern.

Die Orte des Tanzes waren immer heilige Orte - zentrale Orte des Kennen Lernens - der Extase - der Bindung in der Gemeinschaft durch das Ritual und Orte der emotionalen Erkenntnis.

In unserer individualisierten Gesellschaft sind diese archaischen Wurzeln immer noch präsent. Diskotheken haben die Funktion des gemeinschaftlichen Rituals durch Tanzen ersetzt.

TEMPEL geht an die Wurzeln und möchte ein „Freiraum“, ein heiliger Ort –ein TEMPEL - sein für emotionale Erkenntnis auf der Basis von Neugier, Freundschaft und Toleranz.

Friedrich Nietzsche schrieb: „Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde“

Jean Paul Sartre schrieb: „Das Böse sind immer die anderen“

Diese beiden Sätze als Hinweis und Aufforderung zu einer toleranten und friedlichen Begegnung wurden die Slogans für die Eröffnungskampagne für den TEMPEL in München.

Geschäftführer der Betreibergesellschaft TOTAL Kulturereignisse waren Rainer Wengenroth und Bonger Voges

Rauminstallation
Die Rauminstallation TEMPEL orientierte sich an den mitteleuropäischen heiligen Hainen. Drei gewaltige Eichenstämme im letzten Viertel der 1000qm großen und 9m hohen Halle bildeten das Zentrum des TEMPEL um welches herum die Menschen tanzten. Das Modell des Künstlers Reiner Wiesemes ist in der Ausstellung „Platz der Ideen“ in der Friedrichstrasse 246 in 10969 Berlin zu besichtigen.

TEMPEL
Club Theater Galerie

“Ich würde nur an einen Gott glauben,
der zu tanzen verstünde.”
F. Nietzsche