{"id":70,"date":"2021-05-04T07:52:58","date_gmt":"2021-05-04T07:52:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bonger.de\/?page_id=70"},"modified":"2023-08-29T11:46:51","modified_gmt":"2023-08-29T11:46:51","slug":"presse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bonger.de\/en\/bonger\/presse","title":{"rendered":"Press"},"content":{"rendered":"\n<p>Portrait zum <a href=\"https:\/\/bonger.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Portrait1.zip\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/bonger.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Portrait1.zip\">Download<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Download Artikel <a href=\"https:\/\/bonger.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/WertZeichen_BongerVoges_Orakel.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wertzeichen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>In dem Buch WERTZEICHEN werden von verschiedenen Autoren Zukunftsvisionen vorgestellt. In diesem Download finden sie ein Interview mit Bonger Voges zum Thema Visionen und den Projekten PFAD DER VISION\u00c4RE und DAS ORAKEL &#8230; <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>PRESSESTIMMEN<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Interview f\u00fcr MUNICH DANCE HISTORIES, das Stadtarchiv f\u00fcr das k\u00fcnstlerische Schaffen bedeutender Choreographen und T\u00e4nzer (m\/w\/d) in M\u00fcnchen (seit August 2023 online) <\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.munich-dance-histories.de\/personen\/bonger-vosges\/\">https:\/\/www.munich-dance-histories.de\/personen\/bonger-vosges\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/youtu.be\/ukrv7rjvVx8\">Interview von sub-bavaria.de <\/a>Oktober 2022 zum k\u00fcnstlerischen Schaffen von Bonger Voges in M\u00fcnchen<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Er\u00f6ffnung des PFAD DER VISION\u00c4RE &#8211; ZEICHEN F\u00dcR EUROPA am 14. Mai 2022 in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone der Berliner Friedrichstra\u00dfe<\/h2>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Artikel auf der Seite der Bundesregierung <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/themen\/europa\/pfad-der-visionaere-2059736\">https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/themen\/europa\/pfad-der-visionaere-2059736<\/a><\/pre>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Artikel zum Projekt DAS ORAKEL VON BERLIN<\/strong><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Befragen wir bald das Orakel von Berlin?<\/strong>\n Der Platz ist besser als sein Ruf. \u201eProvinzielle Sozialbau-Idylle  ohne st\u00e4dtisches Leben\u201c oder \u201eS\u00fcndenfall\u201c lauten die vernichtenden  Urteile \u00fcber das Rondell am s\u00fcdlichen Ende der Friedrichstrasse. Dabei  hat der Mehringplatz einen \u2013 im autogeplagten Berlin \u2013 gro\u00dfen Vorteil:  Er ist ruhig, der Verkehr bleibt au\u00dfen vor. Nun gut, die Geb\u00e4ude \u2013 von  Hans Scharoun 1962 entworfen und Anfang der 70er-Jahre von Werner  D\u00fcttman ausgef\u00fchrt \u2013 geh\u00f6ren sicher nicht zu den sch\u00f6nsten der Stadt.  Aber welche Geb\u00e4ude der Siebziger haben heute noch Bestand? Welche sieht  man sich gern an? Etwa den \u201eSozialpalast\u201c an der Potsdamer Strasse oder  den Bierpinsel in Steglitz? Da ist der Mehringplatz schon fast eine  freundliche Idylle. Zumal der Ort Tradition hat. Neben Pariser und  Leipziger Platz geh\u00f6rte er zu den drei barocken Stadtpl\u00e4tzen, die  Soldatenk\u00f6nig Friedrich Wilhelm I. um 1734 anlegen lie\u00df. Alle drei Orte  dienten zun\u00e4chst auch als Marktplatz und Exerzierfeld. 1815 wurde das  Rondell nach dem belgischen Belle-Alliance benannt, in dessen N\u00e4he  Napoleon besiegt worden war (die Schlacht ist heute eher als jene von  Waterloo bekannt). Noch heute steht die 19 Meter hohe Friedenss\u00e4ule \u2013  1834 errichtet \u2013 die ebenfalls an die Befreiungskriege erinnert. Der  Platz war beliebt und belebt. In den Erdgeschossen lagen Weinhandlungen,  Caf\u00e8s, auch eine Apotheke. Und er war ein Verkehrsknotenpunkt mit 19  Stra\u00dfenbahn-, vier Omnibus- und zwei U-Bahn-Linien. Doch dann kam der 3.  Februar 1945, an dem 1500 amerikanische Flugzeuge die Innenstadt in ein  Flammenmeer verwandelten. 1946 nach dem linken Publizisten Franz  Mehring benannt, lag der Platz lange brach. Aus heutiger Sicht h\u00e4tte man  ihn wohl wieder aufbauen k\u00f6nnen, doch die Stadtplaner hatten anderes im  Sinn. Zum Beispiel eine Autobahn, die n\u00f6rdlich am Mehringplatz  verlaufen sollte, doch die Mauer verschonte Kreuzberg vor diesem Horror.  Im September 1975 wurde der Platz samt den dahinter liegenden  Wohnt\u00fcrmen fertig. Wohlwollend hie\u00df es in der Wochenzeitschrift \u201eDie  Zeit\u201c: \u201eEs macht offensichtlich Spa\u00df, hier zu leben.\u201c Mittlerweile sieht  der Platz etwas trist aus: das Gr\u00fcn ungepflegt, die W\u00e4nde beschmiert.  Doch die Mauern werden demn\u00e4chst gestrichen. Und wenn alles klappt (und  6,5 Millionen Mark zusammenkommen), dann wird der Mehringplatz im  n\u00e4chsten Jahr zu einem gro\u00dfen Kunstwerk \u2013 genannt \u201eDas Orakel von  Berlin\u201c. Der K\u00fcnstler Bonger Voges will auf den D\u00e4chern 64  verschiedenfarbige Metallfahnen installieren. Wer Fragen an sich oder  das Leben hat, begibt sich zu jener Farbe, von der er sich angezogen  f\u00fchlt. Am Fu\u00dfe findet er das Orakel, das sich an dem chinesischen \u201eI  Ging\u201c orientiert. Mit dem \u201eOrakel\u201c (und einer gepflegten Gr\u00fcnanlage)  k\u00f6nnte der Platz tats\u00e4chlich zu einer Idylle mitten in Kreuzberg werden,  wo man gern verweilt und die Gro\u00dfstadthektik hinter sich l\u00e4sst.\n<em>Berliner Illustrierte \u2013 Sonntag, 23. Januar 2000. Dirk von Nayhau\u00df<\/em> <\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Artikel zur Ausstellung VOM RONDELL ZUM BELLE ALLIANCE ZUM MEHRINGPLATZ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse has-normal-font-size\"> <strong>Sieges-Symbole zerst\u00f6rt?<\/strong>\n Das R\u00e4tsel um die vier verschwundenen Skulpturen rund um die Friedenss\u00e4ule auf dem Kreuzberger Mehringplatz scheint gel\u00f6st. Seit Wochen ist der Konzeptk\u00fcnstler Bonger Voges auf der Suche nach den Standbildern, die seit einer Bombennacht am 3. Februar 1945 spurlos verschwunden sind. Jetzt meldete sich das Kreuzberg Museum in der Adalbertstra\u00dfe mit einem Hinweis: In archivierten Akten des Bezirksamtes aus dem Jahre 1952 sei vermerkt, dass die Skulpturen \u201evollkommen zerst\u00f6rt\u201c und \u201enicht mehr vorhanden\u201c seien.\n Voges will trotzdem nicht aufgeben. Er nehme die Hinweise des Museums zwar zur Kenntnis, aber es sei dennoch durchaus m\u00f6glich, dass die Figurengruppen \u201e\u00fcberlebt\u201c haben und sich in irgendeinem Depot oder Lapidarium befinden: \u201eWir werden die Suche nicht g\u00e4nzlich abbrechen und sind f\u00fcr jeden weiteren Tipp dankbar.\u201c Bei den verschwundenen Steinbildern handelt es sich um Arbeiten der Bildhauer A. Fischer und J. Franz, die im Jahr 1875 rund um die 19 Meter hohe Friedenss\u00e4ule aufgestellt wurden. Die S\u00e4ule erinnert an die Befreiungskriege von 1813 bis 1815. Die Figurengruppen wiederum symbolisieren die beteiligten Siegerm\u00e4chte Preu\u00dfen, England, Niederlande und das K\u00f6nigshaus Hannover. Wie berichtet, hat Bonger Voges ein Konzept zur Neugestaltung des Mehringplatzes entwickelt \u2013 unterst\u00fctzt von der B\u00fcrgerinitiative \u201eOrakel von Berlin\u201c, die sich der Restaurierung des ehemaligen \u201eBelle-Alliance-Platzes\u201c verschrieben hat und inzwischen mehr als 50 Mitglieder z\u00e4hlt. Voges ist der Vorsitzende. Erste Instandsetzungsarbeiten der auff\u00e4lligen Randbebauung \u2013 entworfen von dem ehemaligen Senatsbaudirektor Werner D\u00fcttmann und dem ber\u00fchmten Architekten Hans Scharoun \u2013 wurden bereits begonnen. Etliche Fassaden sind bereits renoviert, jetzt sollen die inzwischen verwilderten Gr\u00fcnanlagen neu geordnet werden. Wer sich \u00fcber die Pl\u00e4ne genauer informieren will, hat dazu in einer Dauerausstellung in der Friedrichstra\u00dfe 246 Gelegenheit. Dort ist man auch \u00fcber jeden Hinweis \u00fcber den Verbleib der verschwundenen Skulpturen dankbar. Hinweise werden auch unter der Telefonnummer 25 29-46 66 entgegengenommen.\n<em>Berliner Morgenpost Montag, 13. M\u00e4rz 2000, Uwe Dannenbaum<\/em>  <\/pre>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Das Orakel von Berlin auf Spurensuche\n<strong>B\u00fcrgerinitiative will Mehringplatz und Umfeld restaurieren<\/strong>\n Ein R\u00e4tsel, das seit 55 Jahren ungel\u00f6st ist. Wo sind die vier  Skulpturen geblieben, die bis Kriegsende um die Friedenss\u00e4ule auf dem  Kreuzberger Mehringplatz standen? Eine B\u00fcrgerinitiative hat es sich  jetzt zur Aufgabe gemacht, die verschwundenen Standbilder aufzusp\u00fcren.  Ebenso zwei verloren gegangene Figurengruppen, die zur Halleschen-  Tor-Br\u00fccke geh\u00f6ren. \u00dcberdies setzen sich die etwa 50 Mitglieder f\u00fcr eine  radikale Neugestaltung des Platzes ein- einen der wichtigsten  Schnittpunkte in der Berliner Stadtlandschaft.\n Die Geschichte des historischen Areals am oberen Ende der  Friedrichstra\u00dfe recht weit zur\u00fcck. 1734 wurden in Berlin drei Pl\u00e4tze  angelegt \u2013 das Achteck (Leipziger Platz), das Karee (Pariser Platz und  das Rondell, der heutige Mehringplatz. Bis 1947 trug er den stolzen  Namen Belle-Alliance-Platz, ehe er nach dem Publizisten und Historiker  Franz Mehring umbenannt wurde. Die Platzmitte ziert eine Friedenss\u00e4ule \u2013  in Erinnerung an die Befreiungskriege (1813-1815). Um die S\u00e4ule standen  vier Skulpturen, die 1875 aufgestellt wurden \u2013 Arbeiten der Bildhauer  A. Fischer und J. Franz. Die symboltr\u00e4chtigen Figuren standen f\u00fcr die  beteiligten Siegerm\u00e4chte \u2013 Preu\u00dfen, England, Niederlande und das  K\u00f6nighaus Hannover. In den letzten Kriegstagen 1945 bot der Platz ein  Bild der Verw\u00fcstung. In der Mitte wurden Leichen aufgebahrt \u2013 Opfer der  schrecklichen Bombenn\u00e4chte. Die \u00dcberlebenden wohnten in H\u00e4usern ohne  D\u00e4cher und Au\u00dfenw\u00e4nde oder in den Kellern auf engstem Raum. Nur z\u00f6gernd  begannen die Aufr\u00e4umungsarbeiten. In diesem verheerenden Chaos ging ein  Gro\u00dfteil der schm\u00fcckenden, pr\u00e4chtigen Bauelemente verloren. Nicht nur  die vier Skulpturen um die Friedenss\u00e4ule, sondern auch die Figurengruppe  der nahe gelegenen Halleschen-Tor-Br\u00fccke \u2013 Werke der Bildhauer Otto  Geyer und Julius Moser. Zwei der Br\u00fcckenfiguren konnten 1986 \u2013 mit Hilfe  der Berliner Morgenpost \u2013 wieder aufgesp\u00fcrt werden. Sie stehen heute an  alter Stelle. Jetzt setzt sich die B\u00fcrgerinitiative \u201eOrakel von  Berlin\u201c, vom Senat und Bezirksamt unterst\u00fctzt, f\u00fcr eine Neugestaltung  des Platzes ein. Der ungew\u00f6hnliche Name der Vereinigung soll bewusst  eine symbolische Anspielung auf das Rondell und die Problematik des  Platzes sein. Wer mehr dar\u00fcber wissen will: Die r\u00fchrige Vereinigung  pr\u00e4sentiert sich mit einer Dauerausstellung in der Friedrichstra\u00dfe 246.  Der Vorstandsvorsitzende Bonger Voges pl\u00e4diert vor allem f\u00fcr eine  \u201edurchgehende begehbare Sichtachse vom Halleschen Tor bis in die  Friedrichstra\u00dfe\u201c. Voges: \u201eDiese Achse wird zur Zeit durch einen  nachtr\u00e4glich aufgepfropften Betonriegel an der Halleschen-Tor-Br\u00fccke und  durch mehrere aufgestellte Glascontainer in der Friedrichstra\u00dfe  regelrecht blockiert.\u201c \u00dcberdies fordert die Initiative, die  \u201everwilderten Gr\u00fcnanlagen zu ordnen und eine neue Farbgestaltung der  Ringgeb\u00e4ude\u201c, die von keinem Geringeren als von Hans Scharoun entworfen  wurden. Ebenso soll nach den verschwundenen Skulpturen gefahndet werden \u2013  in Magazinen, Parkanlagen oder Depots. Hinweise werden unter der  Telefonnummer 252 94 666 entgegengenommen. \n<em>Berliner Morgenpost, April 20<\/em><\/pre>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Auf der Suche nach den Siegerm\u00e4chten<\/strong>\nK\u00fcnstler Bonger Voges forscht nach den vier verschwundenen Standbildern vom Mehringplatz\n\n Ein K\u00fcnstler ist auf der Suche nach den Standbildern vom  Mehringplatz. Bis vor Kriegsende war die Friedenss\u00e4ule von vier  Skulpturengruppen umgeben. Doch obwohl zwei Figuren den Krieg  \u00fcberstanden hatten, sind auch sie verschwunden. Laut einer Denkmalliste  von 1952, die sich im Kreuzberg-Museum befindet, wurden die Figuren in  der Bombennacht am 3. Februar 1945 zerst\u00f6rt. Das scheint nicht zu  stimmen. Der Konzeptk\u00fcnstler Bonger Voges, der an der Umgestaltung des  Mehringplatzes zum \u201eOrakel von Berlin\u201c arbeitet, hat mit seinem Verein  \u201eOrakel von Berlin\u201c nachgeforscht und herausgefunden: \u201eDie Skulpturen  wurden nicht vollkommen zerst\u00f6rt, sie waren zum Teil noch vorhanden.\u201c  Das beweist auch das Foto aus dem Jahr 1947. Im Kreuzberg-Museum fand  der Verein au\u00dferdem eine zweite Liste aus dem Jahr 1947. Demnach waren  in dem Jahr \u201c 2 Gruppen stark besch\u00e4digt\u201c und \u201e2 Gruppen nicht mehr  auffindbar\u201c. Bonger Voges, der den Mehringplatz zu einem gro\u00dfen  Stra\u00dfenorakel nach chinesischem Vorbild umgestalten will, m\u00f6chte durch  die Wiederaufstellung der Figuren dem Platz wenigstens einen Teil seiner  historischen Bedeutung wiedergeben. Die Friedenss\u00e4ule, die noch heute  auf dem Mehringplatz steht, bildet mit den Skulpturen eigentlich ein  Ensemble: Sie erinnert an die Befreiungskriege von 1813 bis 1815 und die  vier verschwundenen Figuren \u2013 zwischen 1872 und 1875 von den Bildhauern  H. Walger und J. Franz geschaffen \u2013 symbolisierten die Siegerm\u00e4chte  Preu\u00dfen, Hannover, England und Niederlande. Matin D\u00fcspohl, Leiter des  Kreuzberg-Museums, bef\u00fcrchtet, dass die Plastiken nicht mehr existieren.  Bonger Voges dagegen vermutet, dass sie vor der Umgestaltung des  Platzes abmontiert worden sind: \u201eVielleicht stehen sie ja noch in  irgendwelchen Lagern oder bei irgendjemand im Garten.\u201c Wolfgang  Liebenhenschel, der bis zu seiner Pensionierung das Kreuzberger  Hochbauamt leitete, ist wie Voges, am Verbleib der Skulpturen  interessiert. Vor ein paar Jahren fand er zwei verschollen geglaubte  Standbilder, die am Halleschen Tor, dem Eingang zum Mehringplatz,  gestanden hatten. Sie sind inzwischen an ihren Standort zur\u00fcckgekehrt.  Liebenhenschel entdeckte auch Marmors\u00e4ulen der fr\u00fcheren Hochbahnarkaden  wieder \u2013 sie lagen bei einem Kreuzberger Steinmetz, der gerade im  Begriff war, daraus Grabsteine zu mei\u00dfeln. Der fr\u00fchere Amtsleiter sieht  eine letzte M\u00f6glichkeit, wo man noch suchen k\u00f6nnte: im M\u00e4rkischen Museum  in Mitte. In dessen Keller, sagt er, lagerten etliche Skulpturen von  Br\u00fccken, H\u00e4usern und \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen, die bis zum Krieg zum  Stadtbild geh\u00f6rt hatten.\n<em>Berliner Zeitung Mittwoch, 30. August 2000, Andreas Kopietz<\/em><\/pre>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Artikel zum Projekt DAS ORAKEL VON BERLIN<\/h2>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Begegnung mit Konfuzius\n K\u00fcnstler will den Mehringplatz zum \u201eweltweit ersten Stra\u00dfenorakel\u201c machen<\/strong>\n Irgendwann hat sich der Mehringplatz dem Konzeptk\u00fcnstler Bonger Voges  als Orakel offenbart. Vor f\u00fcnf Jahren, als er in der N\u00e4he wohnte und  den Platz t\u00e4glich \u00fcberqueren musste, tauchten in seinem Kopf Fragen auf:  Warum sehe ich aus, wie ich aussehe? Warum sieht dieser Platz so, wie  er aussieht? Da kam Bonger Voges die Idee: Dieser Platz muss ein Ort der  Kommunikation werden. Noch in diesem Jahr will der 43-J\u00e4hrige den  Mehringplatz zu einem \u201eKunstplatz\u201c machen. Anwohner und Passanten sollen  schon mal darauf eingestimmt werden, dass es hier im n\u00e4chsten Jahr das  \u201eweltweit erste Stra\u00dfenorakel\u201c geben soll. Auf den ringf\u00f6rmigen  Wohnh\u00e4usern drehen sich dann 64 Metallfahnen im Wind, davor sind Platten  in den Boden eingelassen, auf denen Rat Suchende Weisheiten des  chinesischen I-Ging lesen k\u00f6nnen. Spr\u00fcche, die vor rund 2500 Jahren der  chinesische Philosoph Konfuzius gesammelt hat. 6,5 Millionen Mark soll  die Umgestaltung des Platzes kosten. Voges hofft auf Sponsoren, die  einen gro\u00dfen Teil beisteuern. \u201eEine halbe Million haben wir durch  Vertr\u00e4ge bereits sicher\u201c, sagt er. Mit weiteren Firmen sind wir im  Gespr\u00e4ch\u201c. Der Rest soll aus F\u00f6rdert\u00f6pfen der  Stadtentwicklungsverwaltung kommen. Wie viel, das will er nicht verraten  \u2026\u2026. \n Bonger Voges hat sich die Benutzung des Stra\u00dfenorakels so  vorgestellt: Man \u00fcberlege sich eine Frage, die man nicht mit Ja oder  Nein beantworten kann und begebe sich zu einer Fahne, deren Farbe einem  im Moment zusagt. Am Fu\u00df der Fahne steht dann die passende Weisheit aus  dem I-Ging, dem Buch der Wandlungen. An den zwei Eing\u00e4ngen zu dem Platz  soll jeweils eine zw\u00f6lf Meter hohe Figur der Bildhauerin Niki de Saint  Phalle stehen: ein Sonnen- und ein Mondtor. Das Orakel soll ab 2001  gebaut werden. Die Wohnungsbaugesellschaft WIR renoviert zuvor die  umliegenden H\u00e4user und Fassaden. In diesem Jahr will Voges eine  Lichtinstallation in den unteren Beireichen anbringen. Im Boden um den  Brunnen mit der Friedenss\u00e4ule sollen im Herbst Wegweiser zu kulturellen  Einrichtungen eingelassen werden. Voges und seine Partnerin Kristijana  Penava haben f\u00fcr ihr Projekt unter anderem den Feng-Shui Berater Lin Yun  Thomas (USA) konsultiert und auch Chung Ying Cheng, den Pr\u00e4sidenten des  Vereins f\u00fcr internationale I-Ging Forschung. Auch der chinesische  Botschafter ist von dem Vorhaben begeistert. Mittlerweile k\u00fcmmert sich  ein ganzer Verein mit dem Namen \u201eOrakel von Berlin\u201c um das Projekt. Eine  Umgestaltung des Platzes h\u00e4lt nicht nur der K\u00fcnstler f\u00fcr \u00fcberf\u00e4llig.  Auch SPD-Bausenator Peter Strieder ist daf\u00fcr. Ein Betonriegel mit  Wohnungen verbarrikadiert die Sicht auf den Platz, die Hecken sind  struppig. Recycling-Container blockieren die Friedrichstrasse. Wo heute  noch ein Gestr\u00fcpp w\u00e4chst, sollen sp\u00e4ter die I-Ging Texttafeln in den  Boden eingelassen werden. Voges: \u201eDer Mehringplatz ist ein  introvertierter Platz, der danach schreit, wieder lebendig zu werden.\u201c  Das findet im Prinzip auch das Landesdenkmalamt. Der Platz steht unter  Denkmalschutz. Somit k\u00f6nnte sogar das Entfernen der Hecken problematisch  werden. \u201ePrinzipiell k\u00f6nnen wir uns eine erg\u00e4nzende k\u00fcnstlerische Sicht  vorstellen\u201c, sagt Denkmalsch\u00fctzer Klaus Lingenauber \u2013 wenn dadurch die  desolate Situation auf dem Platz beseitigt werde. \u201eAber es stellen sich  noch eine Menge Fragen.\u201c In den kommenden Wochen will sich die Beh\u00f6rde  n\u00e4her mit den Entw\u00fcrfen besch\u00e4ftigen. Die Wohnungsbaugesellschaft WIR  unterst\u00fctzt Voges` Plan. Nur die Betonriegel, den Voges gern abrei\u00dfen  w\u00fcrde, will die WIR nicht anr\u00fchren. \u201eDas stellt sich Herr Voges sehr  einfach vor\u201c, sagt eine Sprecherin. Man kann die Leute nicht einfach  raussetzen. Und weil das Haus \u00f6ffentlich gef\u00f6rderter Wohnungsbau ist,  m\u00fcssten wir dann die Mittel zur\u00fcckzahlen.\u201c Bonger Voges ist sich sicher,  dass Scharen von Berlinern und Touristen sein Orakel um Rat fragen  werden. \u201eAn diesem Platz steigen t\u00e4glich 15000 U-Bahn-Fahrg\u00e4ste aus, die  umliegenden Kultureinrichtungen haben neuneinhalb Millionen Besucher im  Jahr.\u201c In der N\u00e4he liegen mehr als zehn \u00f6ffentliche Einrichtungen,  unter anderem die Amerika Gedenkbibliothek, das J\u00fcdische Museum und das  Hebbeltheater. Dass sein Orakel-Plan aufgeht, ist f\u00fcr den K\u00fcnstler keine  Frage: \u201eDas Projekt ist st\u00e4dtebaulich interessant, es ist sozial  interessant. Es ist gut f\u00fcr Berlin.\n<em>Berliner Zeitung Mittwoch, 12. April 2000, Andreas Kopietz<\/em><\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Artikel zu Ausstellung RONDELL &#8211; BELLE ALLIANCE &#8211; MEHRINGPLATZ<\/h2>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Sonneng\u00f6ttin statt Germanenkrieger. Was meinen Sie?<\/strong>\nHier beginnt eine der ber\u00fchmtesten Stra\u00dfen Berlins. Der Start der Friedrichstra\u00dfe will aber nicht zu ihrem Image passen. Gr\u00fcnfl\u00e4chen sind ungepflegt, M\u00fcll liegt herum, triste 70-er Jahre-Bauten sind mit Graffiti beschmiert: Der Mehringplatz ist kein Ort an dem man gerne verweilt. Das soll sich \u00e4ndern. \n Er hie\u00df noch Belle-Alliance-Platz, als er beim amerikanischen Bombenangriff am 3. Februar 1945 vollkommen zerst\u00f6rt wurde. Nur die 19 Meter hohe Friedens\u00e4ule mit Victoria trotzte den Bomben, steht noch heute. Die S\u00e4ule war 1843 in Erinnerung an die Befreiungskriege gegen den Franzosenkaiser Napoleon errichtet worden. Ebenso wie vier Skulpturen als Symbol der Siegerm\u00e4chte Preu\u00dfen (Adler), Hannover (Pferd), England (Jaguar) und Niederlande (L\u00f6we). Im Gegensatz zur S\u00e4ule sind die Standbilder aber seit dieser Bomben-Nacht spurlos verschwunden und v\u00f6llig in Vergessenheit geraten.\n\nJetzt erarbeitete der Konzeptk\u00fcnstler Bonger Voges einen Plan, um den  Platz neu zu gestalten. Sein Konzept, das bis zum n\u00e4chsten Jahr  verwirklicht werden soll, sieht vor, historische Elemente mit moderner  Kunst zu verbinden. Unter dem Motto \u201eDas Orakel von Berlin \u2013 Tor zur  Friedrichstra\u00dfe\u201c. Dazu sucht Bonger Voges nach den vier verschollenen  Skulpturen, um sie wieder an ihrem historischen Standort aufzustellen.  Wenn Sie etwas \u00fcber diese Skulpturen wissen, melden Sie sich bei der BZ:  Tel. 2591 3777. \n<em>BZ Freitag, 10. M\u00e4rz 2000 Maxi Merkel<\/em><\/pre>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Fragen ans Rondell<\/strong>\nDer  k\u00fcrzeste Weg vom U-Bahnhof Hallesches Tor zur Friedrichstra\u00dfe f\u00fchrt  \u00fcber den Mehringplatz \u2013 der sch\u00f6nste ist es sicher nicht. Doch nicht nur  der \u00e4sthetische Anspruch der Passanten soll in Zukunft befriedigt  werden, nein, selbst auf tiefgr\u00fcndige Fragen werden sie hier Antwort  finden. Denn am s\u00fcdlichen Tor zur Friedrichstra\u00dfe soll ab Dezember 2000  das \u201cOrakel von Berlin\u201d zu bewundern sein. Nach der Idee des  Konzeptk\u00fcnstlers Bonger Voges wird es so aussehen: Hinweistafeln fordern  den Besucher auf, sich eine Frage auszudenken, auf die man nicht mit ja  oder nein antworten kann. 64 bunte Metallfahnen, die sich auf den  D\u00e4chern der umstehenden, rondellf\u00f6rmig angeordneten Geb\u00e4ude befinden,  sollen je nach momentaner Stimmung den Betrachter besonders anziehen. Am  Fu\u00dfe der entsprechenden Windtafel findet er die Antwort auf seine  anfangs gestellte Frage. Beim Betreten und Verlassen des Rondells  passiert man zwei zw\u00f6lf&nbsp; Meter hohe mit Fl\u00fcgeln und Krallen best\u00fcckte  silbrig-gl\u00e4nzende Skulpturen \u2013 die Antwort der K\u00fcnstlerin Niki de  Saint-Phalle auf das historische Hallesche Tor. In einer Ausstellung  kann der Besucher sich bereits jetzt einen Eindruck vom zuk\u00fcnftigen  Orakelplatz machen. Anhand einer Farbkanone kann man dort pr\u00fcfen, wie  bestimmte Farben auf die eigene Psyche wirken.\n<em>Zitty 19\/1999<\/em><\/pre>\n\n\n\n<pre id=\"block-4da08b94-ee7b-4ded-853d-935d0350afb0\" class=\"wp-block-preformatted\"><\/pre>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Der alte und der neue Mehringplatz - Drei Namen \u2013 drei Geschichten<\/strong>\n<strong>\n<\/strong>Von  Belle-Alliance... Einst unter K\u00f6nig Friedrich-Wilhelm I. als riesiges  Rondell gebaut, hie\u00df er Belle-Alliance-Platz. Zeitgleich, vor gut 250  Jahren, entstanden auch der viereckige Pariser Platz und der achteckige  Leipziger Platz. Zusammen bilden sie die repr\u00e4sentativen Knotenpunkte  der damaligen Friedrichstadt. Alle drei Pl\u00e4tze wurden w\u00e4hrend des  zweiten Weltkrieges nahezu v\u00f6llig zerst\u00f6rt.\n...\u00fcber Mehring\u2026 Nach dem Krieg kam der neue Name: Der Politiker Franz Mehring stand daf\u00fcr Pate, und Architekten, Bauherren und Stadtplaner versuchten, dem Platz zu neuem Ansehen zu verhelfen.\nDurch die Teilung Berlins jedoch verlor er auch die Funktion als wichtiger Verkehrsknotenpunkt und als Tor zur Friedrichstra\u00dfe. Seine  fr\u00fchere Anziehungskraft hat er bis heute nicht wiedergewonnen.\n\u2026zum Orakel von Berlin. Nun will Bonger Voges, freischaffender K\u00fcnstler aus M\u00fcnchen, dem 25.000 qm gro\u00dfen Platz mit einem bisher einmaligen Konzept und gro\u00dfen, weithin sichtbaren Installationen eine neue Bedeutung geben. Voges kreiert den \u201cOrakelplatz\u201d.\n\"Das Orakel von Berlin\u201d verkn\u00fcpft Stadtarchitektur, Spiel, westliche Moderne und fern\u00f6stliche Weisheit. 64 gro\u00dfe, lichtreflektierende Tafeln werden in gleichm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden auf den D\u00e4chern des Geb\u00e4uderondells installiert, das den Platz umschlie\u00dft. Wie Fahnen, die der Windrichtung folgen, bilden sie in ihrer Anordnung den Farbspektralkreis. 64 Texttafeln zu ebener Erde erg\u00e4nzen die Installation. Jede einzelne gibt Antworten auf die \u201cFragen des Lebens\u201d aus dem 2.500 Jahre alten Weisheitsbuch \u201cI Ging\u201d.\nDie Finanzierung wird in erster Linie durch Sponsoren erfolgen, die von  der Werbewirksamkeit des Platzes, den begleitenden Ausstellungen und  Veranstaltungen sowie dem Merchandising- und Kommunikationskonzept  \u00fcberzeugt sind. Namhafte Pers\u00f6nlichkeiten sowie deutsche, europ\u00e4ische  und chinesische K\u00fcnstler unterst\u00fctzen die Realisierung des ersten  Stra\u00dfenorakels der Welt. So werden z.B. zwei Skulpturen der  franz\u00f6sischen K\u00fcnstlerin Niki de Saint-Phalle errichtet. Der Platz am  Halleschen Tor soll damit endlich zu einer Attraktion Berlins werden und  Anwohner, Berliner und Besucher aus dem In- und Ausland begeistern.\n<em>Magazin der AOK Berlin 4\/98<\/em><\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Das Orakel von Berlin - Reanimation eines vergessenen Platzes<\/strong>\n\nInspiriert  durch das altchinesische Weisheitsbuch \u201cI-Ging\u201d entwickelte der  Konzeptk\u00fcnstler Bonger Voges die Idee zum au\u00dfergew\u00f6hnlichen  Stadtentwicklungsprojekt am Mehringplatz \u201cDas Orakel von Berlin \u2013 Neues  Tor zur Friedrichstra\u00dfe\u201d.\n\nDer im Krieg v\u00f6llig zerst\u00f6rte Platz wurde 1973 von den Architekten, Hans  Scharoun und Werner D\u00fcttmann, neu gestaltet, doch wurde er seit dem Bau  der Mauer (700 m bis zum Checkpoint Charlie) schwer vernachl\u00e4ssigt und  verwandelte sich allm\u00e4hlich in eine menschenleere Betonlandschaft. Seit  dem fall der Mauer ist der Mehringplatz wieder ein wichtiger  Verkehrsknotenpunkt in der alten-neuen Mitte von Berlin und bildet das  Zentrum kultureller Einrichtungen von internationaler Bedeutung.\nUnter  Mitwirkung international anerkannter K\u00fcnstler wird dieser Platz in eine  Hauptattraktion der neuen Bundeshauptstadt verwandelt \u2013 der weltweit  erste Orakelplatz nach Delphi. Das Orakel besteht aus gro\u00dfen, farbigen  Emailletafeln, die auf dem Dach des inneren Geb\u00e4uderondells in der  Abfolge des Farbspektrums installiert sind. Den weithin sichtbaren  Farbtafeln sind in den Boden eingelassene Texttafeln zugeordnet, auf  denen die Weisheiten des \u201cI-Gings\u201d (das chinesische \u201cBuch der  Wandlungen\u201d) stehen.\nAn den  gegen\u00fcberliegenden Eing\u00e4ngen des Orakels thronen zwei monumentale  Torskulpturen. Das \u201cSonnen- und das Mondtor\u201d sind der Beitrag der  franz\u00f6sischen K\u00fcnstlerin Niki de Saint Phalle zur Neugestaltung des  Platzes.\nUm das Orakel zu Rate zu  ziehen betritt man durch die Eingangstore die Mitte des Platzes, stellt  sich eine Frage, die nicht mit Ja oder Nein beantwortet werden kann und  w\u00e4hlt aus dem Spektralkreis spontan eine Farbe, an deren Fu\u00df die Antwort  geschrieben steht.\nMit dem Orakel  werden auch eine Reihe von Ausstellungen und kulturellen Events, wie  Konzerte und Parties in den vergessenen Teil der Friedrichstra\u00dfe ziehen.  Durch das einzigartige Projekt wird der Mehringplatz in eine kulturelle  Attraktion verwandelt.\n<em>Sein Magazin, November 1999<\/em><\/pre>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Fahnen \u00fcberm Mehringplatz: Was w\u00fcrde Konfuzius dazu sagen?<\/strong>\n\nGeheimnisvoll:  der Mehringplatz als Orakel? 64 Texttafeln mit Spr\u00fcchen des  altchinesischen Philosophen Konfuzius sollen Berliner und Touristen  weiser werden lassen. Die Idee dazu hatte der M\u00fcnchner K\u00fcnstler Bonger  Voges. Auf dem Dach des Geb\u00e4uderondells werden 64 Farbfahnen angebracht.  Zu jeder Fahne geh\u00f6rt eine im Boden eingelassene Orakel-Texttafel.\nUnd  so geht`s: Man stelle eine Frage, suche sich eine Farbe aus und komme  so zu der Tafel mit der Antwort, erkl\u00e4rte Voges. Erg\u00e4nzend werden zwei  Skulpturen der franz\u00f6sischen K\u00fcnstlerin Niki de Saint Phalle symbolhaft  das Hallesche Tor markieren.\nSinn der ganzen Sache? Bezirksb\u00fcrgermeister und Stadtplaner wollen den Platz attraktiver machen.\nDie  Wohnungsbaugesellschaft in Berlin zieht mit. 24 Mio. Mark steckte sie  dort bereits in ihre H\u00e4user, weitere 15-20 Mio. Mark sollen folgen.  Voges will sein 4.8 Mio. Mark teures Projekt haupts\u00e4chlich durch  Sponsoren finanzieren. \u201cEs sind noch keine Vertr\u00e4ge unterschrieben, doch  gibt es ernsthaftes Interesse\u201d, so Voges.  .......\n<em>Bild 7. Mai 1998<\/em><\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Erkenne dich selbst<\/strong>\n\nDie  Br\u00fccke \u00fcber den Bosporus verbindet den asiatischen mit dem europ\u00e4ischen  Kontinent. Das Orakel von Berlin schl\u00e4gt eine gedankliche Br\u00fccke zu  chinesischer Tradition. Die Zukunftsdeutung anhand von Zeichen k\u00f6nnte  mit den 64 Tafelfahnen des I Gings praktiziert werden, mit denen der  K\u00fcnstler Bonger Voges den Mehringplatz f\u00fcr eine zeitlang neu gestalten  wird. Die Frage nach dem Bleiben im Wandel wird sich auch f\u00fcr den  geschichtstr\u00e4chtigen Ort stellen, der durch das Spiel der  jahrtausendalten Weisheit wiederbelebt werden soll. Die delphische  Bauweise der Lebensparzellen inspirierte den Konzeptk\u00fcnstler, seine  chinesische Pythia an das s\u00fcdliche Ende der Friedrichstrasse zu setzen,  und die Betonfassaden mit den Metallfahnen und im Boden eingelassenen  Texttafeln mit Sinnspr\u00fcchen des alten Meisters Konfuzius zu versehen.  Die franz\u00f6sische K\u00fcnstlerin Niki de Saint Phalle wird das Terrain noch  mit einem Sonnen- und Mondtor versch\u00f6nern. Geplant ist die Aktion f\u00fcr  Herbst `99. Zur Er\u00f6ffnung des Kunstherbstes `98 findet die 1.  Benefizparty f\u00fcr das Orakel von Berlin statt. Mit funk`n`soul, black  magic sound, Thai food, Hafen Cocktails und vielem mehr. Auf zwei  Dancefloors und f\u00fcnf Lounches werden die DJs Medy S., Pete Soul und  andere Gr\u00f6\u00dfen die R\u00e4ume beschallen \u2013 Sphinxen, Nixen und Het\u00e4ren zeigt  die Modeschule Berlin und der Film \u201cDas Monster\u201d von Peter Schamoni  gew\u00e4hrt euch Einblicke in das Leben von Niki de Saint Phalle.\n<em>Partisan, Deutschland Oktober 1998<\/em><\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Orakelplatz in Berlin<\/strong>\n\nDer  M\u00fcnchner K\u00fcnstler Bonger Voges verleiht dem Mehringplatz im Zentrum  Berlins eine neue Gestalt. F\u00fcr das weltweit erste Stra\u00dfenorakel werden,  entsprechend den 64 Zeichen des chinesischen Weisheitsbuches I Ging, in  gleichm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden auf den D\u00e4chern des Geb\u00e4uderondells 64 gro\u00dfe, im  Farbverlauf des Lichtspektrums reflektierende Tafeln installiert. Zu  ebener Erde werden sie erg\u00e4nzt von 64 Texttafeln mit den Antworten des I  Ging auf die gro\u00dfen Lebensfragen, die bereits der Meister Kungfutse  (Konfuzius) vor 2.500 Jahren begeistert studierte. Am Nord- und  S\u00fcdeingang des Platzes werden zwei monumentale Skulpturen der  franz\u00f6sischen K\u00fcnstlerin Niki de Saint Phalle errichtet. F\u00fcr die  Installation sucht der K\u00fcnstler noch Sponsoren.\n<em>Visionen Magazin, Deutschland 5\/98<\/em><\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>R\u00fcckfrage: Bonger Voges<\/strong>\n\nF\u00fcr das neue Berlin plant der Konzept-K\u00fcnstler den weltersten Orakel-Platz\nVogue: Was ist Ihr Orakel-Platz, wo wird er stehen?\nBonger  Voges: Am Anfang der Friedrichstra\u00dfe. Auf dem kreisf\u00f6rmigen Geb\u00e4ude  dort werden 64 Farbfahnen angebracht. Unten sind im Boden Tafeln mit  Weissagungen des \u201cI Ging\u201d eingelassen. Er\u00f6ffnung soll im Jahr 2000 sein.\nV: Und wie funktioniert das Prophezeien?\nBV:  Der Ratsuchende betritt den Platz durch ein Tor von Niki de Saint  Phalle, stellt sich eine Frage, w\u00e4hlt dann aus dem Spektralkreis spontan  eine Farbfahne, an deren Fu\u00df er die Antwort des altchinesischen Orakels  erf\u00e4hrt.\n<em>Vogue Deutschland, Oktober 1998<\/em><\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Spirituelles Bauen<\/strong>\n\nHarte  Investorenherzen entdecken weiche Werte. F\u00fcr ein internationales  Konsortium projektiert Arata Isozaki eine 400 Hektar gro\u00dfe k\u00fcnstliche  Insel im Chinesischen Meer \u2013 komplett nach Feng-Shui-Grunds\u00e4tzen. Haishi  Jimua, die Stadt im Meer, bezieht sich nicht nur in der Form, den  Achsen und mit dem sie durchziehenden Kanal (der ein wenig an Venedigs  Canal Grande erinnert) auf umliegende Berggipfel. Auch alle  Geb\u00e4udeformen haben sich dem \u201cBlauen Drachen\u201d (hoch und gro\u00df) oder dem  \u201cWei\u00dfen Tiger\u201d (flach und klein) unterzuordnen. Am S\u00fcdufer sollen zwei  Feng-Shui-T\u00fcrme den Wind beruhigen. In Berlin trifft ebenfalls Westgeld  auf Ost-Mystik; das 2500 Jahre alte chinesische Orakel I Ging soll  helfen, den etwas freudlosen Scharounschen Mehringplatz aufzuwerten. Bis  zum Herbst `99 wird das Rondeel mit farbigen Metallfahnen und 64  Texttafeln zum architektonischen Gro\u00df-Orakel ausgebaut.\n<em>Architektur und Wohnen mit Ambiente 4\/98<\/em><\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Das Orakel von Berlin<\/strong>\n\nStellen  Sie sich eine Frage, die Sie nicht mit Ja oder Nein beantworten k\u00f6nnen.  Begeben Sie sich zu der Farbe, die Sie in diesem Moment am meisten  anspricht, und lesen Sie am Fu\u00dfe Ihrer Tafelfahne den Text des I Ging:  2500 Jahre Weisheit werden Antwort auf Ihre Frage geben.\nDies ist keine verquere Beschreibung zur \u00d6ffnung eines Gl\u00fcckskekses,  sondern die Erkl\u00e4rung zum ersten Stra\u00dfenorakel der Welt. Um den  Mehringplatz, dem \u201cTor zur Friedrichstra\u00dfe\u201d, Leben einzuhauchen ist die  Fertigstellung der dauerhaften Attraktion ab April 2000 geplant. Das  k\u00fcnstlerisch-\u00e4sthetische Konzept baut auf die Architektur von Scharoun  und D\u00fcttmann auf und wurde durch das 2500 Jahre alte chinesische  Weisheitsbuch I Ging inspiriert. Auf dem Dach des Geb\u00e4uderondells am  Platz werden 64 Tafelfahnen (Metall, emailliert, Gr\u00f6\u00dfe 2,5m x 2,5m) in  der Abfolge des Farbspektralkreises angebracht. Sie sind das Signal des  Orakels. Jeder Tafelfahne ist eine im Boden eingelassene Orakeltexttafel  zugeordnet, auf der man eine weise Antwort lesen kann. Durch Wind und  Sonne gibt es das harmonische Wechselspiel der Farben, das ein Blickfang  f\u00fcr Touristen und Einheimische werden soll.&nbsp;\n<em>Die Reise nach Berlin Journey to Berlin Sept.\/Okt. 1998<\/em>\n<\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Konfuzianische Weisheit gegen Tristesse<\/strong>\n<strong>Ein \u201cOrakel von Berlin\u201d soll die Wohnqualit\u00e4t am runden Mehringplatz wieder verbessern<\/strong> \n\nFern\u00f6stliche Weisheiten soll k\u00fcnftig das \u201cOrakel von Berlin\u201d voraussagen. Der M\u00fcnchner K\u00fcnstler Bonger Voges will am Kreuzberger Mehringplatz eine Rauminstallation nach Vorbild des chinesischen I Ging installieren. 64 farbige Metallfahnen sollen sich am inneren Geb\u00e4uderondell im Wind drehen. Deutsch-englische Texttafeln am Boden weisen dem Betrachter sein Schicksal.\n\u201cStellen Sie eine Frage, die Sie nicht mit ja oder nein beantworten k\u00f6nnen. Gehen Sie zur Farbe, die Sie anzieht\u201d, fordert ein Wegweiser auf. Das I Ging (Buch der Wandlungen) antwortet mit einer 2500 Jahre alten konfuzianischen Weisheit. \u201cDieser Ort soll wieder zum Verweilen einladen\u201d, erkl\u00e4rt Bonger Voges. Der ausgebildete T\u00e4nzer und Choreograph arbeitet seit drei Jahren an seinem Projekt. F\u00fcr die Idee konnte er auch Politiker begeistern. Der Kreuzberger B\u00fcrgermeister Franz Schulz: \u201cDas Projekt ist ein gelungener \u00e4sthetischer Beitrag, der das Wohnumfeld verbessert.\u201d Seit Jahren wollen Planer den fr\u00fcheren Belle-Alliance-Platz attraktiver machen. Das urspr\u00fcngliche Rondell von 1737 war eines der sch\u00f6nsten Stadtpl\u00e4tze Berlins. Nach dem Krieg lag er in Tr\u00fcmmern und wurde Ende der 60er Jahre nach Pl\u00e4nen von Hans Scharoun als Mischung von Sozialwohnungen, Caf\u00e9s und Gesch\u00e4ften wieder aufgebaut. Doch das Konzept ging nicht auf. Gesch\u00e4fte sterben in der tristen Umbauung, Spazierg\u00e4nger kommen nur selten in die verschmutzte Gr\u00fcnanlage in der Mitte.\nDurch eine besondere Attraktion an den beiden Eing\u00e4ngen hofft Bonger  Voges k\u00fcnftig auf regen Besucherzulauf. Die franz\u00f6sische Bildhauerin  Niki de Saint Phalle baut ein Sonnen- und ein Mondtor. Damit erinnert  sie an das historische Hallesche Stadttor an diesem Ort. Die Kosten f\u00fcr  das Projekt sch\u00e4tzt Voges auf 4,8 Mio. DM. Die Vermarktung des Orakels  als Souvenir soll einen Teil der Summe erbringen. Au\u00dferdem geht der  Initiator auf Sponsorensuche. Potentielle Geldgeber sollen einen  Abschnitt des Platzes f\u00fcr 75 000 Mark symbolisch erwerben. Zun\u00e4chst soll  das Orakel f\u00fcr zehn Jahre auf dem Platz bleiben. Geplanter Baubeginn  ist im Herbst n\u00e4chsten Jahres \u2013 wenn die notwendigen Gelder  zusammenkommen. Doch da ist der K\u00fcnstler bester Hoffnung. Denn 1998 ist  nach dem chinesischen Kalender das Jahr des Geldes. ....\n<em>Die Welt 7. Mai 1998<\/em> von Susanne Ziegert<\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>\u201cOrakel von Berlin\u201d<\/strong>\n\nAm  Mehringplatz in Kreuzberg wird demn\u00e4chst das \u201cOrakel von Berlin\u201d  entstehen. Die Idee stammt vom M\u00fcnchner K\u00fcnstler Bonger Voges. Das  25.000 Quadratmeter gro\u00dfe Areal erh\u00e4lt eine Kunstinstallation, bestehend  aus 64 Metallfahnen, die auf den ringf\u00f6rmig angeordneten Wohnh\u00e4usern  angebracht werden. Dazu angeordnet finden sich im Boden eingelassene  Orakel-Texte. Weisheiten, die von dem chinesischen Philosophen Konfuzius  stammen. Weitere Attraktion: ein Sonnentor und ein Mondtor der  franz\u00f6sischen K\u00fcnstlerin Niki de Saint Phalle. Sie sollen das alte  Hallesche Tor markieren. (<em>sk<\/em>.)\n<em>Berliner Zeitung 7. Mai 1998<\/em><\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Vom \u201eBelle-Alliance\u201c zum Mehringplatz<\/strong>\n\nDer  Mehringplatz hie\u00df entsprechend seiner Kreisform zun\u00e4chst \u201eRondell\u201c. Bei  der Erweiterung der s\u00fcdlichen Friedrichstadt hatte ihn Friedrich  Wilhelm I. von 1734 an gleichzeitig mit dem Pariser und dem Leipziger  Platz anlegen lassen. 1815 wurde der Name in Belle-Alliance-Platz  ge\u00e4ndert. Diese Bezeichnung erinnerte an den Sieg der preu\u00dfischen und  englischen Truppen gegen Napoleon bei Belle Alliance in Belgien \u2013 besser  bekannt als die Schlacht bei Waterloo. Ebenfalls zum Gedenken an die  Befreiungskriege und den nachfolgenden Frieden wurde 1843 in der  Platzmitte die 19 Meter hohe Friedenss\u00e4ule mit der Viktoria aufgestellt.  Sp\u00e4ter folgten weitere Skulpturen, die zum Teil bis heute erhalten  sind.\nIm Zweiten Weltkrieg legten  alliierte Bomber den Platz, den sie auch als Orientierungspunkt  benutzten, in Schutt und Asche. Seinen heutigen Namen erhielt er 1947  nach dem sozialdemokratischen Politiker und Historiker Franz Mehring  (1846 bis 1919), der 1916 auch, gemeinsam mit Liebknecht und Luxemburg,  den Spartakusbund mitbegr\u00fcndete.\nAnfang  der 60er Jahre gewann Hans Scharoun den Wettbewerb zur Neugestaltung.  Umgesetzt wurde das teilweise ge\u00e4nderte Konzept von Werner D\u00fcttmann.  Nach siebenj\u00e4hriger Bauzeit wurde der Platz 1975 fertig. Die  geschlossene Bebauung sollte ihn gegen eine im Norden geplante  Autobahn-Trasse abschirmen. Die Autobahn wurde nie gebaut.\n<em>Der Tagesspiegel, Montag 01.12.1997\/Nr. 16178<\/em><\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Mittendrin am Ende der Welt<\/strong>\n\nDer Mehringplatz in Kreuzberg geh\u00f6rt zu jenen Orten, die Haarscharf am Rand der neuen City liegen\nDas  ist kein Platz, wo man lange verweilt, man \u00fcberquert ihn mit  zielsicherem Schritt, auf dem Weg zur U-Bahn oder nach Hause. Frauen  ziehen ihre Kinder hinter sich her, M\u00e4nner tragen schwer an  Einkaufsbeuteln der D\u00f6ner wird im Laufschritt verzehrt. Wer hier sitzt,  wie die d\u00f6senden Rentner auf der Bank oder die t\u00fcrkische Gro\u00dffamilie  unter den B\u00e4umen, lauscht dem Gro\u00dfstadtgebrause: der Mehringplatz,  Verkehrsknotenpunkt f\u00fcr U-Bahn, Bus und Wei\u00dfe Flotte, ist der Auftakt  zur Friedrichstra\u00dfe, mitten in Kreuzberg und am Ende der Welt.\nSchnurgerade  f\u00fchrt von hier die Stra\u00dfe noch Norden in die neue blankgeputzte Mitte,  und man braucht keine Adleraugen, um die Z\u00fcge den Bahnhof  Friedrichstra\u00dfe passieren zu sehen. Es war immer so: Im s\u00fcdlichen Teil  der Stra\u00dfe lebten die einfachen Leute, die Arbeiter und Handwerker, im  n\u00f6rdlichen Teil, zwischen Leipziger Platz und Unter den Linden, wuchsen  die Pal\u00e4ste f\u00fcr den Adel.\n\nDa sich die Bauwut seit dem Jahr Eins nach der Mauer auf jenes Teilst\u00fcck der Friedrichstra\u00dfe konzentrierte, war der Mehringplatz ein vergessener Ort, das St\u00fcck Stra\u00dfe s\u00fcdlich vom Checkpoint Charlie blieb jenseits der Scheuklappen derer verborgen, die so gern die Goldenen Zwanziger beschworen. Bis 1989 lag es im Schatten der Mauer. Dabei war der ehemalige Belle-Alliance-Platz, etwa 1730 im Zuge der barocken Stadterweiterung Berlins samt s\u00fcdlichem Stadttor entstanden, einmal Visitenkarte der Stadt. Im Krieg fast g\u00e4nzlich zerst\u00f6rt, legte Hans Scharoun 1962 auf dem historischen Grundri\u00df einen geschlossenen Rundplatz an: Werner D\u00fcttmann baute bis 1875 das Stadtquartier am Mehringplatz. Die hohe Randbebauung, westlich des AOK-Geb\u00e4ude von Scharoun und \u00f6stlich ein Altenheim von D\u00fcttmann, waren als Abschirmung gegen die geplante und wieder verworfene s\u00fcdliche Stadtautobahn gedacht.\n\nParadies f\u00fcr Punks - Heute ist der Mehringplatz gewi\u00df keine Oase und schon gar kein Biotop f\u00fcr seltene Pflanzen und V\u00f6gel, \u00fcber 40.000 Menschen leben hier, k\u00f6nnen in mehr als 30 Gesch\u00e4ften einkaufen. An der Siegess\u00e4ule mit der Victoria von Christin Daniel Rauch (1843) speien die steinernen L\u00f6wen das Wasser in den Brunnen, und die Punks bew\u00e4ssern ihre Hunde. Abgerissen wirkt das 25.000 Quadratmeter gro\u00dfe Rund, ins Kraut geschossen die B\u00e4ume, verblichen der H\u00e4useranstrich, zugewachsen und zubetoniert die Arkaden auf Stelzen, schmutzige zwielichtige R\u00e4ume entstanden, wenig einladend zum Spielen und Flanieren. Am Ort der ehemaligen Stadttors sind Blumenk\u00fcbel aus Pressbeton zu einer Art Panzersperre zusammengeschoben, Schilderfanatiker treiben ihr Unwesen.\nBonger Voges hat die Idee. Der junge Konzeptk\u00fcnstler m\u00f6chte den Platz beleben, er soll wieder das Tor zur Friedrichstra\u00dfe werden. Da sich Voges von der Kunst der 60er und 70er Jahre und einem Schu\u00df chinesischer Weisheit inspirieren lie\u00df, hei\u00dft das Projekt denn auch \u201eDas Orakel von Berlin\u201c, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann der Mehringplatz in Orakelplatz umbenannt wird.\nAuf dem Dach der Scharounschen Geb\u00e4uderundes werden 64 verschiedenfarbige Metallfahnen installiert, durch Wind und Sonne bringen die (ger\u00e4uschlosen) Metallfahnen Farbe auf den Platz. Wer Fragen an sich oder das Leben hat, die sich nicht einfach mit Ja oder Nein beantworten lassen, begibt sich zu einer ausgew\u00e4hlten Farbfahne und liest an deren Fu\u00df das Orakel.\n Warum gerade in Kreuzberg Chinas Kultur Platz nehmen soll, bleibt dunkel wie die Prophezeiung des Orakels. Der chinesische Botschafter jedenfalls verneigt sich vor dem Einzug fern\u00f6stlicher Weisheit ins barbarische Berlin.\nBonger Voges konnte Niki de Saint Phalle f\u00fcr sein Konzept gewinnen. Die  in den sechziger Jahren durch ihre volumin\u00f6sen Nanas bekanntengewordene  K\u00fcnstlerin soll am Au\u00dfenrund des Platzes, s\u00fcdlich ein Mondtor und  \u00f6stlich ein Sonnentor stellen, eine monumentale Skulptur, zw\u00f6lf Meter  hoch, mit einem sieben Meter hohen Torbogen in acht Metern Breite. Der  Spazierg\u00e4nger schreitet durch silberne Mosaikschenkel einer goldenen  Sonneng\u00f6ttin durch das neue Stadttor des S\u00fcdens anstelle des alten im  Kriege zerst\u00f6rten. Voges m\u00f6chte im M\u00e4rz 2000 fertig sein. Bis dahin  werden flei\u00dfig Sponsoren gesucht, \u201ees mu\u00df ja nicht alles auf einmal  sein\u201c, bleibt er gelassen. Sechseinhalb Millionen Mark sind schlie\u00dflich  kein Pappenstiel. Am Ende sollen die H\u00e4user einen hellgrauen Anstrich  haben, die B\u00e4ume ein wenig gestutzt sein und die ungepflegten B\u00fcsche im  inneren Ring verschwinden, um die Mauscheleckchen freizulegen und Platz  f\u00fcr die Sponsorenplakate zu schaffen.\nDie Antwort des Orakels\nUm  den Brunnen wird sich ein Metallring mit Angabe einiger wichtiger  Sehensw\u00fcrdigkeiten im nahen Umkreis spannen. Von dort aus sollen die  Besucher von Weisheit geleitet ausschw\u00e4rmen, zum Berlin-Museum und zum  J\u00fcdischen Museum von Liebeskind in der Wilhelmstra\u00dfe, zur  Amerika-Gedenkbibliothek, zu einer Ausstellung ins Willy-Brandt-Haus  oder abends ins Hebbel-Theater. \u201eDie Vertr\u00e4ge mit der  Wohnungsbaugesellschaft, dem Senat und dem Bezirk sind gesichert\u201c, sagt  Voges, \u201enun fehlt nur noch das Geld\u201c, und er hat, schon ganz Chinese,  1998 einfach zum \u201eJahr des Geldes\u201c erkl\u00e4rt.\nUnd  um die Friedrichstra\u00dfe auch nach S\u00fcden zu \u00f6ffnen, w\u00fcrde er am liebsten  das Luftgescho\u00df des Scharounschen Rondells durchbrechen. Ob das gelingt,  ist noch fraglich. Hierauf wei\u00df vielleicht das Orakel eine Antwort.\n<em>S\u00fcddeutsche Zeitung, Mittwoch 19.08.1998\/Nr. 189 von Inge Ahrens<\/em><\/pre>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Gib dem Zufall eine Chance<\/strong>\n\nBerlin: Der M\u00fcnchner K\u00fcnstler Bonger Voges baut seinen Orakel-Platz mit chinesischen Weisheiten\nEin  M\u00fcnchner macht mit beim hektischen k\u00fcnstlerischen Aufputz der neuen  deutschen Hauptstadt Berlin. Bonger Voges (40) hei\u00dft der Mann, der seit  1979 in M\u00fcnchen ein multimedialer Szene-Ungeist war. Tanzprojekt,  Tanztendenz, Festival der Sinne, die Macht der Nacht, Negerhalle, Der  Tempel \u2013 das sind nur ein paar Stichworte seiner kreativen Aktivit\u00e4ten  zwischen Tanz, Theater, Club und Kneipe.\nSein  neues Projekt hat gewaltige Dimensionen. Zusammen mit privaten  Investoren ...... will er den verkommenen Mehringplatz am Rande von  Kreuzberg zum \u201eersten Orakelplatz der Welt\u201c (Voges) umgestalten. Der  ehemalige, nach dem Vorbild der barocken r\u00f6mischen Piazza del Popolo  gebaute Belle-Alliance-Platz wurde im Krieg zerst\u00f6rt und 1973 von den  Architekten Hans Scharoun und Werner D\u00fcttmann als Doppelkreis-Anlage neu  konzipiert.\nNach dem Bau der Mauer  verlor der Platz seine zentrale Lage und rutschte ins urbane Abseits.  Nach der \u00d6ffnung der Stadt liegt er nun wieder im Herzen Berlins und  k\u00f6nnte ein attraktives Tor zum Boulevard Friedrichstra\u00dfe werden.\nNach  der Renovierung und farblichen Neufassung (lichtes Grau) will Bonger  Voges den Platz spielerisch erlebbar machen. Inspiriert dazu hat ihn das  2.500 Jahre alte chinesische Weisheitenbuch \u201eI Ging\u201c, in dem unter  anderem Texte von Konfuzius zu finden sind. Der Almanach ist eine  unergr\u00fcndliche Fundgrube philosophischer Spr\u00fcche, die auch f\u00fcr westliche  Sinnsucher gebrauchsfertig sind.\nUnd so soll der Platz sp\u00e4testens im Jahr 2000 aussehen: Auf den H\u00e4usern des inneren Rondells werden 64 metallene Windtafeln errichtet, die \u00fcber den D\u00e4chern in den Spektralfarben leuchten und von weither sichtbar sein sollen, wobei Wind und Beleuchtung den Platz jeweils farblich anders changieren lassen.\n Jeder Windfahne ist eine im Boden eingelassene Metallplatte mit einem Text (in deutsch, englisch und chinesisch) aus dem \u201eI Ging\u201c zugeordnet. Und so wird das Orakel gespielt: Beim Betreten des Platzes stellt man sich eine Frage, die man nicht mit ja oder nein beantworten kann. Dann geht man zu einer Farbe, die einem emotional gef\u00e4llt und liest auf dem Boden den Orakel-Text. Vielleicht hei\u00dft es da: \u201eGib dem Zufall eine Chance\u201c. \u2013 Auf spielerische Weise sollen die Besucher in ihren Alltag gef\u00fchrt werden,\u201c sagt Voges.\nVerspielt werden auch die beiden Entr\u00e9es f\u00fcr den Mehringplatz: Ein Mond-  und ein Sonnentor, die die franz\u00f6sische K\u00fcnstlerin Niki de Saint Phalle  in ihrer post-surrealistischen Manier gestalten wird. Mit blitzenden  Spiegel-Mosaiken und jeweils zw\u00f6lf Meter H\u00f6he werden die weit  schillernde Signale sein. Und wenn man Nikis Kitsch nicht mag, kontert  Voges: \u201eBerlin ist eine so strenge Stadt. Das Leichte und Verspielte  fehlt hier sehr. Deswegen finde ich Niki de Saint Phalle gerade richtig  am (Mehring) Platz.\n<em>Abendzeitung Montag 24.08.1998, von Gert Gliewe<\/em><\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Das Orakel von Berlin<\/strong>\n\nDas  alte chinesische Weisheits-System I Ging an einem \u00f6ffentlichen Platz  erfahren zu k\u00f6nnen \u2013 diese M\u00f6glichkeit wird es in naher Zukunft auf dem  Berliner Mehringplatz geben. Der K\u00fcnstler Bonger Voges ist dabei, ihn in  einen gigantischen Orakel-Ort umzugestalten.\nLange  Zeit lag der Platz in einer Art Dornr\u00f6schen-Schlaf. Doch eines Tages  kam ein K\u00fcnstler vorbei, der wahrnahm, was hier an M\u00f6glichkeiten  schlummerte. Das war 1995. Seitdem versucht er, die \u201everschwundene  Prinzessin\u201c namens Mehringplatz wachzuk\u00fcssen. Und inzwischen ist sie  schon fast erwacht...\nIm Klartext: Der M\u00fcnchner T\u00e4nzer, Regisseur und Konzeptk\u00fcnstler Bonger Voges hatte vor drei Jahren f\u00fcr mehrere Wochen in Berlin zu tun. Immer wieder \u00fcberquerte er w\u00e4hrend seines Aufenthaltes dort den Mehringplatz, der am Anfang der ber\u00fchmten Friedrichstra\u00dfe liegt, wo einst das alte \u201eHallesche Tor\u201c gestanden hat. Mit dem Bau der Mauer war dieser Platz v\u00f6llig in Vergessenheit geraten \u2013 \u201ein einen Dornr\u00f6schenschlaf gesunken\u201c, wie Bonger Voges es ausdr\u00fcckt. Tats\u00e4chlich ist der Mehringplatz bis heute teilweise mit dornigen Hecken bewachsen, und diese Hecken st\u00f6ren die eigentliche Besonderheit der originellen architektonischen Gestaltung: Ein innerer Ring von auf S\u00e4ulen ruhenden H\u00e4usern gew\u00e4hrt freie Sicht auf einen zweiten, \u00e4u\u00dferen Ring. Nur wachsen da momentan eben jede Menge Hecken, und so kann von einem \u201eDurchblick\u201c nicht mehr die Rede sein.\n Seine fast t\u00e4glichen \u201eBegegnungen\u201c mit dem Mehringplatz brachten Voges auf die au\u00dfergew\u00f6hnliche Idee, die er seitdem verfolgt und in die er seine Kraft sowie all seine pers\u00f6nlichen finanziellen Mittel steckt: Hier soll ein Ort entstehen, an dem Ost und West sich treffen. Ganz im Sinne dessen, was sich die gesamte Stadt zum Ziel gesetzt hat. Der Mehringplatz im Zentrum des wiedervereinigten Berlin soll wieder die Funktion \u00fcbernehmen, die er vor langer Zeit als \u201eHallesches Tor\u201c, als Stadttor, einmal hatte. Ein Tor ist eine Stelle, die zwei verschiedene R\u00e4ume miteinander verbindet. Auf der st\u00e4dtebaulichen Ebene hei\u00dft das hier, dass ein Wohngebiet mit einem Bereich von Gesch\u00e4ften , Restaurants und \u00e4hnlichem zusammenkommt. \n Auf einer \u201eH\u00f6heren\u201c, atmosph\u00e4rischen oder energetischen Ebene sollen sich an dem geplanten Orakel-Ort die allt\u00e4gliche und eine \u00fcbergeordnete Realit\u00e4t miteinander verbinden. Zudem sollen sich hier, wie gesagt, Ost und West treffen, indem das alte chinesische Weisheitssystem I Ging mit seinen Orakelspr\u00fcchen Menschen mit westlichem kulturellen Hintergrund zug\u00e4nglich und sogar k\u00f6rperlich erfahrbar gemacht wird. Dabei geht es auch um Bildung im multikulturellen, globalen Sinn.\n\nKonkret sieht das so aus: Der Mehringplatz wird von seinen Dornenhecken befreit und renoviert. 64 farbig emaillierte Stahlblech-Fahnen werden installiert, die sich im Wind um 360 Grad drehen k\u00f6nnen. Die Farben folgen dem Spektralkreis. So formt sich ein runder Regenbogen.\n Am Fu\u00dfe jeder der 64 \u201eFahnenstangen\u201c wird eine Tafel mit einem I-Ging-Zeichen und der entsprechenden Interpretation in der klassischen \u00dcbersetzung von Richard Wilhelm angebracht.\n Prominente K\u00fcnstler\n Eine von Voges gestaltete Presse-Information erkl\u00e4rt, wie dieses gigantische \u201eBuch der Wandlungen\u201c \u2013 so eine andere Bezeichnung f\u00fcr das I-Ging \u2013 benutzt werden soll: \u201eStellen Sie sich eine Frage, die Sie nicht mit Ja oder Nein beantworten k\u00f6nnen. Begeben Sie sich zu der Farbe, die sie in diesem Moment am meisten anspricht und lesen Sie am Fu\u00dfe Ihrer Tafelfahne das I-Ging-Orakel. 2.500 Jahre Weisheit geben Antwort auf Ihre Frage.\u201c\n \nWeiter hei\u00dft es in dem Informationstext: \u201e\u201cDas Orakel von Berlin\u201c bietet ein in Europa einzigartiges Zusammenwirken von Stadtarchitektur, Spiel und Weisheit\u2026 Namhafte europ\u00e4ische und chinesische K\u00fcnstler sind an der Realisierung dieses ersten Stra\u00dfenorakels der Welt beteiligt. Zwei monumentale Skulpturen der franz\u00f6sischen K\u00fcnstlerin Niki de Saint Phalle markieren symbolhaft das alte Hallesche Tor.\u201c\n Diese beiden Skulpturen werden ein Sonnentor und ein Mondtor von jeweils etwa 12 Meter H\u00f6he sein. Eine kleinere Version des Sonnentores existiert schon. Sie steht in Niki de Saint Phalles Garten bei Paris.\n\nNicht nur verschiedene hochkar\u00e4tige K\u00fcnstler sind beteiligt, sondern auch Fachleute verschiedener anderer Bereiche; zum Beispiel Professor Dr. Bost aus Frankfurt f\u00fcr die Farbberatung, f\u00fcr das Feng Shui Gro\u00dfmeister Professor Dr. Lin Yun Thomas und f\u00fcr das I Ging die Expertin und Buchautorin Hanna Moog, die das zum Teil extrem an m\u00e4nnlichen Werten orientierte \u201eBuch der Wandlungen\u201c auf weiblich gepr\u00e4gte Hintergr\u00fcnde hin untersucht.\nonger Voges ist ein Mann mit sch\u00f6pferischen Ideen, vielen Kontakten und einer Menge Intuition und Inspiration. Er hat unter anderem im buddhistischen Naropa-Institut in Boulder, Colorado, studiert. In M\u00fcnchen machte er sich als Regisseur und Choreograph einen Namen (siehe dazu auch esotera 10\/88: \u201eTanz in die Zukunft\u201c). Er organisierte und veranstaltete verschiedene Festivals, begr\u00fcndete mehrere k\u00fcnstlerische Initiativen und vieles mehr. Nun zog es ihn nach Berlin, wohin er durch seine Familie starke Verbindungen hat. Dort wurde er mit offenen Armen aufgenommen.Sponsoren gesucht\n\nSeine Idee, den Mehringplatz zum \u201eOrakel von Berlin\u201c umzugestalten, wird auch offiziell von Pers\u00f6nlichkeiten wie z.B. dem Wirtschafts-Senator Elmar Pieroth, dem Botschafter der Volksrepublik China, Lu Quitian dem Bezirksb\u00fcrgermeister von Berlin-Kreuzberg, Franz Schulz und sogar von Bundespr\u00e4sident a.D. Richard von Weizs\u00e4cker begr\u00fc\u00dft. Auch in der Fachzeitschrift \u201eArchitektur und Wohnen\u201c.\n Zwar werden nach wie vor gute zus\u00e4tzliche Ideen und Fachleute gesucht, die bereit sind, ihr Know-how einzubringen. Aber im gro\u00dfen und ganzen ist \u201edas Orakel von Berlin\u201c bereits beschlossene Sache und k\u00f6nnte jederzeit in die Tat umgesetzt werden. Was allerdings nach fehlt, ist Geld. Der Spa\u00df soll rund 6,5 Millionen Mark kosten und durch Sponsoren sowie die Vermarktung von Tourismusartikeln finanziert werden. Bonger Voges ist mit verschiedenen m\u00f6glichen Geldgebern im Gespr\u00e4ch, die Sachlage aber noch nicht gekl\u00e4rt. Daher wird als fr\u00fchestm\u00f6glicher Er\u00f6ffnungstermin des Orakelplatzes der Herbst 1999 genannt . N\u00e4heres zum zeitlichen Rahmen steht noch nicht fest.\nSo liegt also Dornr\u00f6schen nach wie vor im Schlaf. Doch ein  umfangreicher, bestens qualifizierter Hofstaat steht schon bereit,  umgehend f\u00fcr sie aktiv zu werden. Bleibt nur, ein fr\u00f6hliches Erwachen zu  w\u00fcnschen! \n<em>Esotera 12\/98 von Irene Dachlichow<\/em><\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Mehr Leichtigkeit f\u00fcr Berlin<\/strong>\n\nDem Zufall eine  Chance geben: Seinen Orakelplatz versteht der M\u00fcnchner Konzeptk\u00fcnstler  als Br\u00fcckenschlag zur \u00f6stlichen KulturHerr Voges, der Mehringplatz,  ehemals Belle-Alliance-Platz, war st\u00e4dtebaulich einmal f\u00fcr Berlin so  zentral wie der Pariser Platz. Wird er als Orakelplatz wieder diese  Bedeutung erlangen?\nBonger Voges: Ich bin \u00fcberzeugt, da\u00df \u201edas Orakel  von Berlin\u201c eine der touristischen Hauptattraktionen der Stadt sein  wird. Es wird ein Ort der geistigen und spielerischen  Auseinandersetzung, ein Ort, an dem Ost und West in einen  Kulturaustausch treten.\n Die Verkn\u00fcpfung von Ost und West, das ist in Berlin ja nicht gerade originell.\nVoges:  Ja, aber bisher war damit vor allem Ost- und westeuropa gemeint. Wir  wollen dem eine globale Nuance hinzuf\u00fcgen: Wir wollen hier  thematisieren, wie \u00f6stliche Menschen im Gegensatz zu uns Westeurop\u00e4ern  denken und wie sie dem Alltag begegnen.\n Wie denn?\nVoges: Sie schenken dem, was sie umgibt, mehr Bedeutung,  und f\u00fcr sie spielt auch der Zufall, der dem Orakelspiel ja zugrunde  liegt, eine ganz andere Rolle. F\u00fcr sie ist der Zufall eine Aussage, eine  Mitteilung. F\u00fcr uns hingegen ist der oft nur eine Begleiterscheinung,  die wir manchmal mit Erstaunen bemerken, wir messen ihm keine weitere  Bedeutung zu. Im fernen Osten hingegen ist er sogar so etwas wie eine  Antwort auf das Sein.\n Eine Antwort auf das Sein, das versucht die Bibel auch. Warum haben Sie statt der Orakelspr\u00fcche keine Bibelzitate verwendet?\nVoges:  Weil die Bibel ein religi\u00f6ses System ist und I-Ging ein  philosophisches. Es gibt Ratschl\u00e4ge, aber es ist ein absolut offenes  Prinzip, zu dem jede Religion eine Br\u00fccke schlagen kann.\n Soll das hei\u00dfen: Wer Ihr Orakelspiel mitspielt, kommt dem Sinn des  Lebens ein bisschen mehr auf die Spur? Oder anders gefragt: Wozu  brauchen wir \u00fcberhaupt ein Stra\u00dfenorakel?\nVoges: Wenn ich mit diesen  Spr\u00fcchen die Menschen anregen kann. Mehr Weisheit zu haben f\u00fcr das, was  sie umgibt, also f\u00fcr die Natur oder daf\u00fcr, wie die Menschen sind, dann  habe ich viel erreicht. Diesen Zustand der Wachheit symbolisiert im  \u00dcbrigen ein Tor: Ein Tor ist daf\u00fcr da, von einem Raum in den n\u00e4chsten zu  schreiten, es steht f\u00fcr den \u00dcbergang von einem Vorhaben zum n\u00e4chsten,  von einem Gedanken zum anderen. Mit dem Orakel kn\u00fcpfen wir somit auch an  die Torfunktion an, die der Platz einmal hatte. Er wird ein  Schnittpunkt von einer Zone der Ruhe zur Einkaufswelt der  Friedrichstra\u00dfe werden.\n Verhindern unsere Stadtr\u00e4ume diese Wachheit, von der Sie sprechen?\nVoges:  Oft. Es gibt hier in Berlin sogar einige Bauten, die sind einfach  menschenunw\u00fcrdig. Sch\u00f6nheit, Natur, Raum f\u00fcr Kinder, da fehlen viele  Aspekte, die ein frohes Leben ausmachen.\n Was vermissen Sie genau?\nVoges: Berlin ist historisch eine streng  gewachsene Stadt, die auch in ihrer Erneuerung auf diese Strenge Wert  legt. Ich nehme die Stadt grunds\u00e4tzlich als sehr m\u00e4nnlich wahr. Und  deshalb glaube ich, dass eine spielerische, leichte, sinnliche  Architektur der Stadt sehr gut bekommt, denn die fehlt hier. Es gibt  keine \u00e4hnlich gearteten Projekte in Berlin, und einen Orakelplatz gibt  es auf der ganzen Welt nicht.\n Glauben Sie, dass sich die Menschen auf Ihr Orakelspiel einlassen werden?\nVoges:  Daf\u00fcr gibt es handfeste Belege. Danken Sie nur an ein \u00e4hnliches Spiel,  das Ratschl\u00e4ge bereith\u00e4lt: das Horoskop. Damit besch\u00e4ftigen sich etwa 80  Prozent der Menschen.\n Sie auch?\nAb und zu.\n Wie sollen die Leute denn mit dem Orakel umgehen?\nVoges: Man kann  dem Projekt \u201eoberfl\u00e4chlich\u201c leicht begegnen, ohne sich intellektuell zu  strapazieren. Man kann aber auch in die Tiefe gehen: Inder  Gedenkbibliothek, die in der N\u00e4he ist, wird es einen Raum zu diesem  Thema geben. Aber auch jemand, der v\u00f6llig unbedarft herkommt, wird etwas  mitnehmen: eine positive Erinnerung an den Ort, an die Stadt, und er  wird eine Anregung f\u00fcr sich pers\u00f6nlich bekommen. Wenn man sich solche  Fragen stellt, die man weder mit Ja oder Nein beantworten kann, kommt  man sehr schnell zu Themen, die einem wichtig sind, zu grunds\u00e4tzlichen  Dingen wie Geld, Liebe, Beruf, Beziehung.\n Also doch ein Beitrag zu mehr Sinnhaftigkeit im Alltag?\nVoges: Ja, vielleicht schon, aber ohne Zeigefinger. Es ist einfach ein Angebot, das einen sehr menschenfreundlichen Effekt hat.\n<em>Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 23.04.1999, Nr. 17 von Ulla Hansselmann<\/em><\/pre>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Ein Tor zur neuen Mitte<\/strong>\n<strong>Am Mehringplatz  in Berlin soll das erste Stra\u00dfenorakel der Welt entstehen \u2013 eine Aktion  zwischen Architektur, Kunst und Zeitgeist<\/strong>\n\nDas schicke neue Berlin, hier nimmt es ein j\u00e4hes Ende: Nach S\u00fcden hin  m\u00fcndet die noble Friedrichstra\u00dfe in ein ramponiertes Geb\u00e4uderondell:  Der Mehringplatz, das ist nicht mehr die glanzvolle Mitte, sondern  schmuddeliges Kreuzberg, wie gehabt. Die W\u00e4nde des auf Stelzen stehenden  H\u00e4userrunds in schmutzigem Gelb, graffitibesprenkelte Arkaden, d\u00fcster  und muffig: \u201eYu fucker\u201c, steht da, die hochgeschossenen Hecken im  Innenhof wehren Licht und Luftigkeit ab.\nZu lange warf die Mauer ihre  Schatten, der Checkpoint Charlie lag gerade mal 700 Meter entfernt.  Dabei war das, was da in den Zeiten der Teilung ins J\u00e4mmerliche verfiel,  eine st\u00e4dtebauliche Idee mit guten Absichten: Architekt und Stadtplaner  Hans Scharoun riegelte Anfang der sechziger Jahre das im Krieg  zerst\u00f6rte Areal mit einer Hochhausbebauung gegen die damals noch  projektierte Stadtautobahn ab und griff die historische Rondellform  wieedr auf; der Architekt Werner D\u00fcttmann zingelte in den Siebzigern den  Platz mit zwei parallel verlaufenden H\u00e4userringen ein, heute sozialer  Wohnungsbau. Doch die glanzvollen Zeiten, die dieses St\u00fcck Berlin schon  gesehen hatte, kamen partout nicht wieder: Im Zuge der barocken  Stadterweiterung hatte K\u00f6nig Friedrich Wilhelm I. um 1730 hier den  Belle-Alliance-Platz errichten lassen \u2013 Roms Piazza del Popolo als  Vorbild vor Augen, so gebot es die Mode. Ein Stadttor, das mit dem  Pariser und dem Leipziger Platz die Knotenpunkte der einstigen  Friedrichstadt bildete.\n Ein Platz also im Wandel der Zeiten. Und jetzt soll schon wieder  alles anders werden, und wieder ist die Ver\u00e4nderung vom Zeitgeist  inspiriert \u2013 und nat\u00fcrlich von Berlins fieberhaftem Bestreben nach  Originalit\u00e4t. Der Konzeptk\u00fcnstler Bonger Voges will den Mehringplatz in  einen Orakelplatz verwandeln, ja, gar das \u201eerste Stra\u00dfenorakel der Welt\u201c  soll hier entstehen. Doch was, oberfl\u00e4chlich besehen, rei\u00dferisch  klingt, schenkt der Hauptstadt architektonisch eine neue Facette. Bringt  doch das Konzept des in Berlin und M\u00fcnchen lebenden K\u00fcnstlers endlich  eine spielerische Komponente in Berlins gediegenen-strengen bis  wichtigtuerische Stadterneuerung.\n Und so soll \u201eDas Orakel von Berlin\u201c funktionieren: 64 auf dem inneren  Geb\u00e4udering installierte verschiedenfarbige Metallfahnen formen einen  Regenbogen. Der Ratsuchende, der mit einer Frage, die sich weder mit Ja  oder Nein beantworten l\u00e4sst, den Platz betritt, sucht sich eine Fahne  aus und findet an ihrem Fu\u00df einen in einen Betonsockel eingelassenen  Orakelspruch. Die Schicksals-Texte sind dem chinesischen Weisheitssystem  I-Ging entnommen, des Konfuzius vor 2.500 Jahren schriftlich fixiert  hatte. Mit dieser \u201eKommunikationsidee\u201c (Voges) einher gehen optische  Versch\u00f6nerungen: Die H\u00e4user bekommen derzeit einen neuen Anstrich, das  gr\u00fcne Gestr\u00fcpp soll gelichtet werden, so dass bis 2000 ein freundliches  Tor zur Friedrichstra\u00dfe entsteht. Die Torfunktion unterstreichen sollen  zwei zw\u00f6lf Meter hohe Skulpturen der K\u00fcnstlerin Niki de Saint Phalle,  bekannt durch ihre Weibsfiguren, den Nanas.\n Die einen m\u00f6gen die Orakelei als Esoterik-Schnickschnack abtun,  anderen passt vielleicht die N\u00e4he zur Erlebnis-Architektur nicht, doch  dem maroden Platz kann im Prinzip jede Ver\u00e4nderung nur gut tun. Und dass  das so geliftete Rondell tats\u00e4chlich einmal Anziehungspunkt sein wird,  wie sich Voges verspricht, scheint plausibel, gliedert es sich doch ein  in eine Reihe attraktiver Ziele in der Umgebung: das J\u00fcdische Museum von  Daniel Libeskind, die Gedenkbibliothek, das Deutsche Technikmuseum oder  das Hebbel Theater.\n Namhafte Personen vie Richard von Weizs\u00e4cker haben Zuspruch ge\u00e4u\u00dfert,  die ersten Sponsoren sind gewonnen, doch von den n\u00f6tigen 6,5 Millionen  Merk fehle noch ein \u201ewesentlicher Teil\u201c, so Voges. Eine Ausstellung am  k\u00fcnftigen \u201eOrakelplatz\u201c (ab Juni) und ein F\u00f6rderverein sollen das  Projekt weiter voranbringen. Der dritte Orakelspruch \u201eDschun\u201c d\u00fcrfte f\u00fcr  Bonger Voges Leitsatz sein: \u201eDie Anfangsschwierigkeit wirkt erhabenes  Gelingen. F\u00f6rdernd durch Beharrlichkeit. Man soll nichts unternehmen.  F\u00f6rdernd ist es, Gehilfen einzusetzen.\u201c\n<em>Sino Korerspondenz 36 von Sebastian Luig<\/em><\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Das Orakel von Berlin - Der erste Orakelplatz der Welt \u2013 eine Br\u00fccke zwischen Asien und Europa<\/strong>\n\nDie  Inhalte des I-Ging, dem Jahrtausende alten chinesischen Buch der  Wandlungen werden in der neuen Hauptstadt zu einem begehbaren Erlebnis.  Mit dem ambitionierten Projekt \u201eDas Orakel von Berlin\u201c m\u00f6chte der  Konzeptk\u00fcnstler Bonger Voges einen neuen Anziehungspunkt schaffen und  gleichzeitig eine Br\u00fccke zwischen dem europ\u00e4ischen und dem asiatischen  Kulturraum errichten.\nBerlin ist in  Bewegung. \u00dcberall in der Stadt wird gebaut. Nichts scheint mehr so, wie  es einmal war. Mitten in diesem Chaos aus Baustellenl\u00e4rm, Umzugshektik  und Verkehrschaos, im Herzen des neuen Berlins und in guter  Nachbarschaft zu den Regierenden dieses Landes entsteht ein Ort der  Besinnung und Harmonie.\nDas I-Ging legt dar, wie der Mensch aus sich heraus Heiterkeit und Ausgeglichenheit erlangen kann und dadurch f\u00e4hig ist, in jeder Situation die richtige Entscheidung zu treffen. Davon inspiriert hatte der Konzeptk\u00fcnstler Bonger Voges 1995 die Idee zum Orakel von Berlin \u2013 eine in Europa bisher einzigartige Symbiose von Kunst, Stadtarchitektur und asiatischer Weisheit.\nAls Standort f\u00fcr das Orakel w\u00e4hlte der in Berlin lebende K\u00fcnstler den Mehringplatz aus, im Vorkriegsberlin neben dem Pariser- und dem Leipziger Platz einer der sch\u00f6nsten und beliebtesten Pl\u00e4tze der Stadt. Der nach Ende der NS-Gewaltherrschaft zerst\u00f6rte Verkehrsknotenpunkt verlor im geteilten Berlin seine Funktion und geriet im Laufe der Zeit immer mehr in Vergessenheit. Mit dem Fall der Mauer erlang er zwar seine Zentralit\u00e4t wieder, wurde aber im Gegensatz zum Pariser- und Leipziger Platz bei der Planung des neuen Berlins wenig beachtet. Mit dem Orakel wird sich dieser Zustand \u00e4ndern, der Rondellf\u00f6rmige Platz wieder zu einer der Sehensw\u00fcrdigkeiten der pulsierenden Metropole werden.\nDie Idee des Orakelplatzes ist einfach erkl\u00e4rt: Kurze Erl\u00e4uterung in den beiden Eingangsbereichen des Platzes, die jeweils durch eine monumentale Torskulptur der franz\u00f6sisch-amerikanischen K\u00fcnstlerin Niki de Saint Phalle markiert werden, fordern den Besucher auf, sich eine Frage zu stellen, die nicht sofort mit Ja oder Nein beantwortet werden kann. Der Besucher l\u00e4sst sich dann zu einer der 64 farbigen Windtafeln leiten, die ihn in diesem Moment am meisten anspricht. Die Windtafeln sind auf dem Dach des inneren Geb\u00e4uderondells befestigt, ihnen zugeordnet sind jeweils eine im Boden eingelassene Orakeltafel, die schlie\u00dflich die Antwort auf die gestellte Frage bereith\u00e4lt.\nUnterst\u00fctzung erf\u00e4hrt das Projekt nicht nur von den Anwohnern. Auch f\u00fchrende und bedeutende Pers\u00f6nlichkeiten wie der ehemalige Bundespr\u00e4sident Richard von Weizs\u00e4cker und Lu Qiutian, Botschafter der Volksrepublik China zeigen sich von dem Vorhaben begeistert. So schreibt der chinesische Diplomat in einem Brief an Voges: \u201eIch hoffe, dass die Errichtung der Tafelfahnen des I-Ging den Europ\u00e4ern beim Kennenlernen der traditionellen chinesischen Kultur hilft und w\u00fcnsche in diesem Sinne dem Projekt viel Erfolg.\u201c\nGelegenheit Europas Orakel der Neuzeit und den K\u00fcnstler schon vor dem  ersten Spatenstich zur Jahrtausendwende kennenzulernen bieten eine  Ausstellung vom 20.8. bis zum 05.9.99. Neben der M\u00f6glichkeit das Orakel  bereits zu befragen, werden Dokumentationen \u00fcber die mitwirkenden  K\u00fcnstler und den Orakelplatz sowie Informationen zur I-Ging  Farbpsychologie angeboten. Au\u00dferdem werden im Rahmen der Berliner  Schaustelle am 22.8. und 29.8.99 F\u00fchrungen \u00fcber den Orakelplatz  angeboten.\n<em>Preussische Nachrichten von Staats- und Gelehrten Sachen Mai 2000<\/em><\/pre>\n\n\n\n<p><strong>Artikel zur Ausstellung DAS ORAKEL VON BERLIN &#8211; Visionen beginnen mit Fragen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Das Orakel von Berlin - Neues Tor zur Friedrichstrasse<\/strong>\n\nDas Kunstprojekt \u201eDas Orakel von Berlin\u201c ist eine europaweit einzigartige Installation, die im neuen Jahrtausend zur dauerhaften Attraktion auf dem Mehringplatz im Zentrum Berlins werden soll. 1600 Jahre nach dem Orakel von Delphi k\u00f6nnen Besucher erstmals auf einem \u00f6ffentlichen Platz ein Orakel befragen. Inspiriert von der einstigen historischen Bedeutung des Platzes sowie durch altchinesische Weisheitsbuch \u201eI-Ging\u201c (Das Buch der Wandlungen) entwickelte der Konzeptk\u00fcnstler Bonger Voges die Idee zum Orakel von Berlin, das am Anfang der Friedrichstra\u00dfe \u2013 dem Tor zum Neuen Berlin \u2013 im Jahre 2001 entstehen wird. Durch die Verbindung europ\u00e4ischer und chinesischer Weisheit wird eine Br\u00fccke zwischen Ost und West entstehen. Die Installation besteht aus 64 2,5 x 2,5,m gro\u00dfen Windtafeln, die auf dem Dach des inneren Geb\u00e4uderondells in der Abfolge des Farbsprektums installiert sind. Die weithin sichtbaren Farbtafeln sind zentraler Bestandteil der Installation, ihnen sind am Boden Texttafeln aus dem chinesischen Weisheitsbuch I-Ging zugeordnet. An den gegen\u00fcberliegenden Eing\u00e4ngen des zuk\u00fcnftigen \u201eOrakelplatzes\u201c thronen zwei monumentale Torfiguren: Das Sonnentor und das Mondtor sind der engagierte Beitrag der franz\u00f6sischen K\u00fcnstlerin Niki de Saint Phalle. Die 12 Meter hohen Skulpturen sind faszinierend mit Spiegelmosaiken verziert und stehen symbolisch f\u00fcr das alte Hallesche Tor. Hier beginnt das Orakelspiel, es ist einfach erkl\u00e4rt: An den Eingangstoren des Platzes laden drei erl\u00e4uternde S\u00e4tze den Besucher zum Spiel ein. \u201eStellen Sie sich eine Frage die Sie nicht mit Ja oder Nein beantworten k\u00f6nnen. Gehen Sie dann zu der Farbtafel die Sie in diesem Augenblick am meisten anspricht \u2013 2500 Jahre Weisheit geben Ihnen Antwort auf Ihre Frage.\u201c Das Konzept des Orakelplatzes erwirkt ein in Europa einzigartiges spielerisches Zusammenwirken von Kunst, Stadtarchitektur und asiatischer Weisheit, welsches nicht nur eine touristische Attraktion sondern auch eine stadtarchitektonische Bereicherung darstellt.\n\nDer als Rondell angelegte Geb\u00e4udekomplex am Mehringplatz, in den 70er Jahren ein ambitioniertes Projekt der Architekten Hans Scharoun und Werner D\u00fcttmann, steht heute als heruntergekommene, triste und freudlose Betonw\u00fcste in neuen Zentrum Berlins. Kaum noch bekannt ist die einstige historische Bedeutung dieses Platzes der schon drei verschiedene Namen trug. 1734 wurde der kreisrunde Platz im S\u00fcden Berlins angelegt. Als \u201eRondell\u201c bezeichnet, bildete der heutige Mehringplatz dem S\u00fcdpunkt eine st\u00e4dtebaulichen Geometrie. Zusammen mit dem Quarr\u00e8e im Norden (seit 1815 Pariser Platz) und dem Oktagon im Westen (seit 1815 Leipziger Platz) bildete er Orientierungspunkt f\u00fcr die au\u00dferhalb des alten Stadtgebietes geplante Friedrichstadt. Nach dem Sieg \u00fcber Napoleon wurde der Platz im Stile des \u201ePiazza del Popolo\u201c in Rom neu bebaut. Von nun an war der \u201eBelle-Alliance-Platz\u201c ein Platz des B\u00fcrgertums. Der neue Name sollte an den Sieg \u00fcber Napoleon bei Belle Alliance (besser bekannt als Waterloo) in Belgien erinnern. Zum Gedenken an die Befreiungskriege von 1813 \u2013 1815 wurde 1839 auch die \u201eFriedenss\u00e4ule\u201c mit der \u201eVictoria\u201c und 1876 vier Skulpturen die die Siegerm\u00e4chte Preu\u00dfen (mit dem Adler), Hannover (mit dem Pferd), England (mit dem Jaguar) und die Niederlande (mit dem L\u00f6wen) symbolisierten errichtet. Hier pulsierte das Leben, ganz nach dem Motto \u201eGesehen und gesehen werden\u201c flanierte man \u00fcber den Platz. W\u00e4hrend des zweiten Weltkriegs wurde dieser dann durch einen Bombenangriff am 3. Februar 1945 v\u00f6llig zerst\u00f6rt. 1947 wurde der Platz in \u201eMehringplatz\u201c umbenannt. Um die Neubebauung k\u00fcmmerte sich zun\u00e4chst Hans Scharoun, der zuvor 1959 den Wettbewerb \u201eHauptstadt Berlin\u201c gewonnen hatte. Nach seinem Tod \u00fcbernahm Werner D\u00fcttmann diese Aufgabe und vollendete den Platz. Historische Elemente sind dabei v\u00f6llig verloren gegangen, die m\u00e4chtige \u201eFriedenss\u00e4ule mit der Viktoria\u201c ist ein letzter Rest der einstigen Flaniermeile. \nIn seinem Kunstprojekt m\u00f6chte Bonger Voges so viele historische Elemente wie m\u00f6glich mit einbeziehen um wieder einen Bezug zu der damaligen Bedeutung des Platzes herzustellen \u2013 er m\u00f6chte dem Platz eine neue Richtung geben ohne die Historie au\u00dfer Acht zulassen. Gesucht wird nach den vier Skulpturen die seit den siebziger Jahren verschollen sind. Ob diese zerst\u00f6rt oder wohin sie transportiert wurden wei\u00df man nicht genau. Menschen die etwas \u00fcber diese Skulpturen wissen oder sich daran erinnern was mit diesen Skulpturen geschehen ist, k\u00f6nnten zur Auffindung beitragen. Informationen k\u00f6nnen an die unten genannte Adresse gegeben werden. Dort findet begleitend zu dem Kunstprojekt eine Ausstellung in den R\u00e4umen vom \u201eOrakel von Berlin e. V.\u201c in der Friedrichstra\u00dfe 246 statt. Neben einem Miniaturorakel und Dokumentationen sind auch Informationen zur geschichtlichen Entwicklung des Platzes, zur Farbenpsychologie, zum I-Ging sowie erste virtuelle Eindr\u00fccke \u00fcber CD-Rom zu sehen.<\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>KOMMENTARE<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ihr Vorschlag, dem Mehringplatz ein neues Gesicht von tiefergehender Bedeutung zu geben, spricht mich sehr an und ich w\u00fcrde mich freuen, wenn er zu einem positiven Ergebnis f\u00fchrte.&#8220; <em>Bundespr\u00e4sident a. D. Richard von Weizs\u00e4cker<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Das Buch der Wandlungen&#8220; (I-Ging) stellt die Frage nach dem Bleiben im Wandel und nach der Ordnung der Dinge inmitten einer verg\u00e4nglichen Welt. Es geht in seinem Kern auf den Ursprung der chinesischen Kultur zur\u00fcck. Seit \u00fcber 2500 Jahren \u00fcbt das I-Ging gro\u00dfen Einflu\u00df auf die Denkweise der Chinesen, auf die chinesische Kultur, Kunst und Medizin. Ich hoffe, da\u00df die Errichtung der Tafelfahnen des I Ging den Europ\u00e4ern beim Kennenlernen der traditionellen chinesischen Kultur hilft und w\u00fcnsche in diesem Sinne dem Projekt [&#8230;] viel Erfolg.&#8220; Lu Qiutian, <em>&#8211; Botschafter der VR China<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ich hoffe, da\u00df es Ihnen gelingt, auf diesem Wege \u00fcber die Grenzen von Berlin hinaus ein Zeichen zu setzen f\u00fcr den Ideenreichtum, mit dem hier in Kultur und Wirtschaft neue Wege beschritten werden.&#8220; <em>Elmar Pieroth<\/em>, <em>&#8211; ehemaliger Senator f\u00fcr Wirtschaft und Betriebe Berlin<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ich bin davon \u00fcberzeugt, da\u00df dieses Projekt f\u00fcr den Mehringplatz, aber auch f\u00fcr die gesamte Friedrichstra\u00dfe einen kulturellen Ausgangspunkt findet, der sowohl Touristen, wie aber auch Berliner begeistern wird.&#8220; <em>Dr. Volker Hassemer, ehem. Senator f\u00fcr Stadtentwicklung, Unweltschutz<\/em> <em>&#8211; Partner f\u00fcr Berlin,<\/em> <em>Gesellschaft f\u00fcr Hauptstadtmarketing GmbH<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Mit der Verbindung von europ\u00e4ischer und chinesischer Tradition er\u00f6ffnet die von Ihnen geplante Platzgestaltung eine spannende Br\u00fccke zum asiatischen Kulturraum.&#8220; <em>Senatsverwaltung f\u00fcr Wissenschaft,<\/em> <em>Forschung und Kultur Berlin<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Das Orakel von Berlin wird eine dauerhafte Attraktion f\u00fcr viele Menschen werden!&#8220; <em>Michael S. Cullen<\/em> <em>Mitinitiator der Reichstagsverh\u00fcllung<\/em> <em>von Jeane-Claude und Christo<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;In der Verbindung von Stadtarchitektur, Spiel und Weisheit gelingt Ihnen ein beispielhaftes Kunstwerk. Wir w\u00fcrden uns sehr freuen, &#8222;Das Orakel von Berlin&#8220; im Rahmen unseres Programms &#8222;Das neue Berlin&#8220; zu pr\u00e4sentieren.&#8220; <em>Prof. Dr. Eckardt<\/em>, <em>Beauftragter des Senats von Berlin<\/em> <em>f\u00fcr Ausstellungen und Veranstaltungen um das Jahr 2000<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ihr Entwurf &#8222;Das Orakel von Berlin&#8220; ist faszinierend! &#8222;Das Orakel von Berlin&#8220; wird aus dem Mehringplatz wieder einen der bedeutendsten Berliner Pl\u00e4tze machen. Das hochkommunikative Konzept des &#8222;I-Ging-Spiels&#8220; schafft f\u00fcr uns eine Verbindung von Reflektion, Lernen und Spiel &#8211; vom \u00f6ffentlichen Raum zum geschlossenen Raum der Gedenkbilblothek.&#8220; <em>Dr. Claudia Lux<\/em> <em>&#8211; ehemalige Generaldirektorin der Zentral- und Landesbiblothek Berlin<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Das Projekt &#8222;Orakel von Berlin&#8220; ist eine h\u00f6chst interessante Idee. Die Werbewirkung f\u00fcr Berlin und seine Vielf\u00e4ltigkeit ist nicht zu untersch\u00e4tzen. Sie wirkt auch auf die Wirtschaftst\u00e4tigkeit. Die Idee von Bonger Voges [&#8230;] pa\u00dft zu der weltoffenen und avantgardistischen Tradition Kreuzbergs.&#8220; <em>Franz Schulz, &#8211; ehem. Bezirksb\u00fcrgermeister von Kreuzberg<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>TANZTHEATER<\/strong>  <strong>Zarathustra<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Zarathustra<\/strong><br>&#8230;Menschen an den Rand ihrer Kraft zu bringen, ist f\u00fcr den Regisseur ein Mittel, um seine Ideen zu verwirklichen.<br>&#8230;Wie staubige Urmenschen schlagen sich seine T\u00e4nzer die K\u00f6pfe ein.<br>&#8230;lieben gewaltig. M\u00e4nner und Frauen bek\u00e4mpfen sich bis aufs Blut, um sich endlich zu vereinigen.<br>&#8230; Er sch\u00f6pft seine Ideen aus den &#8222;Schattenseiten des Lebens&#8220; &#8211; obwohl er von sich behauptet er sei eine Frohnatur.<br>&#8230;Trotzdem sind seine Veranstaltungen \u00fcberf\u00fcllt.<br>&#8230;Voges liebt nicht nur in seinen Inszenierungen Mystik und Roheit<br>&#8230;sucht Klarheit durchs Extrem. Ihn interessieren nur Grundelemente. Feuer, Wasser, Erde, Luft f\u00fcr die Natur, Liebe, Gewalt, Egoismus und Nahrung f\u00fcr den Menschen.<br>&#8230;Ein St\u00fcck \u00fcber den Gr\u00f6\u00dfenwahn mit dem Titel &#8222;Also sprach Zarathustra&#8220;. Ein St\u00fcck \u00fcber seinen eigenen Wahn? &#8222;Nein&#8220; sagt Voges &#8222;Ich bin noch viel zu bescheiden.&#8220;<br><em>Stern Hamburg<\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&#8230;&#8220;<strong>Zarathustra<\/strong>&nbsp;ist ein St\u00fcck von Gr\u00f6\u00dfenwahnsinnigen, eine Riesenmaus gewisserma\u00dfen, ein prachtvoll kitschiges St\u00fcck Gigantomanie: Theater und Zirkus, Feuerwerk und Breitwandfilm, religi\u00f6ses Ersatzritual und Abenteuerspielplatz in einem&#8230;&#8220;<br>&#8230; Der H\u00f6hepunkt der Veranstaltung ist ein Wettfahren s\u00e4mtlicher Darsteller auf skurrilen Gef\u00e4hrten zwischen Fahrrad und Flugk\u00f6rper wie die Kost\u00fcme entworfen von Reiner Wiesemes<br><em>Frankfurter Allgemeine Zeitung<\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Zarathustra<\/strong><br>Erotik um H\u00fcttenwerk<br>Duisburg: &#8222;<strong>Zarathustra<\/strong>&#8220; als gro\u00dfes Hallenspektakel<br>Das &#8222;Tanztheater Neger&#8220; aus M\u00fcnchen pr\u00e4sentierte auf der B\u00fchne der Industriegeschichte zur Musik von Richard Strauss eine schillernde Performance-Show. Zum Ausklang der &#8222;Duisburger Akzente&#8220; stand Sensationelles auf dem Spielplan. Inmitten wabernden Nebels und d\u00fcsterer Figuren durften \u00fcber 1000 Zuschauer dann ein&#8230; beeindruckendes Schauspiel erleben,&#8230; Bonger Voges arbeitet mit kr\u00e4ftigen Bildern, l\u00e4\u00dft seine T\u00e4nzer mit starren Mienen im Kampf der Geschlechter aufeinanderst\u00fcrmen. Phantastische Fortbewegungsmaschinen liefern sich zur Hochzeit des wieder auferstandenen Zarathustra ein farbenpr\u00e4chtiges Finale, das &#8211; voll phallischer Symbolik &#8211; in einer monumentalen Prozessionsszene ein j\u00e4hes Ende findet. Das Experiment, die Insustrieruine des H\u00fcttenwerkes zuk\u00fcnftig als B\u00fchne zu nutzen, darf als gelungen bezeichnet werden. Das &#8222;Tanztheater Neger&#8220; lieferte dank Christoph Simons mit pr\u00e4chtigem B\u00fchnenbild, einer hervorragenden Lichtregie und grellen Effekten den Beweis, das die gigantische Kraftwerkzentrale im Revier als Spielst\u00e4tte Beachtung verdient. F\u00fcr Bonger Voges und seine Gruppe gab es am Ende kr\u00e4ftigen Beifall: &#8230;<br><em>Westdeutsche Allgemeine Zeitung<\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Zarathustra<\/strong><br>&#8230;unmerklich hat Bonger Voges sein Publikum in den Vorhof von Philosophie, Religion, Mythologie und Trance entf\u00fchrt&#8230; Carl H\u00e4nggis Klangfl\u00e4chen &#8211; Musik stimuliert die Sinne,&#8230;<br><em>Abendzeitung, M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Bonger Voges Spektakel &#8222;<strong>Zarathustra<\/strong>&#8220; erlebte Samstagnacht eine Urauff\u00fchrung ohne Probleme<br>&#8222;Gehen Sie bitte noch nicht weiter,&#8230; Der Herr, der eine Polizeiuniform tr\u00e4gt, der aber unverkennbar zum Clan von Bonger Voges geh\u00f6rt, resigniert schon bald bei seinem Bem\u00fchen, mehr als 1000 Menschen hinter den Schranken zu halten. Anders als bei anderen Veranstaltungen dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung verlief in Meiderich dieser Abend ohne Gedr\u00e4nge, da in der Halle nicht jedermann gleich auf den Sitzplatz st\u00fcrzte, sondern zun\u00e4chst die vielen menschlichen Attraktionen, die es dort zu sehen gab, bestaunte&#8230; gro\u00dfz\u00fcgig gespendeten Schlu\u00dfbeifall&#8230; Freundliche Hostessen boten derweil &#8222;Rauchware&#8220; an, schlie\u00dflich stand auf dem Programm: Sponsored by Phillip Morris.<br><em>Rheinische Post<\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Zarathustra<\/strong><br>Geile Kost\u00fcme, geile Performance: Riesen-Applaus f\u00fcr Bonger Voges.<br>Gesichtet wurden haufenweise D\u00fcsseldorfer Nacht-Nasen, darunter Campino mit weiteren Toten Hosen und Andy Bacher DV8. Und als alle genug geguckt hatten, gab\u00b4s standing ovations f\u00fcr Macher Bonger Voges.<br><em>Prinz Stadtmagazin, D\u00fcsseldorf<\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Zarathustra<\/strong><br>Eine Explosion der Sinne<br>In der Tat, die an Nietzsches &#8222;Also sprach Zarathustra&#8220; angelehnte Tanztheaterauff\u00fchrung erweitert den menschlichen Horizont.<br>&#8230;ein ungew\u00f6hnliches St\u00fcck emotionaler Erregung&#8230; eine Vielzahl origineller Ideen&#8230; spektakul\u00e4re Effekte und au\u00dfergew\u00f6hnliches Arrangement von Musik und Tanz. Den H\u00f6hepunkt seines Einfallsreichtums bildet jedoch eine anarchistisch gepr\u00e4gte Prozession unter Verwendung ausgefallener Fantasie &#8211; Fahrzeuge.<br>Die Urauff\u00fchrung von &#8222;Zarathustra&#8220; hat bewiesen, da\u00df anspruchsvolle Kreativit\u00e4t und Unterhaltung sich nicht ausschlie\u00dfen. Im Gegenteil&#8230;<br><em>Prinz Stadtmagazin, M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Zarathustra<\/strong><br>&#8230;das gigantische Spektakel&#8230;<br><em>Elle Magazin, Deutschland<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Zarathustra<\/strong><br>Woll\u00fcstige Umarmung<br>N\u00fcchterne Fabrikhalle und schw\u00e4rmerisch-ausschweifende Kunst vereinigen sich in einer woll\u00fcstigen Umarmung zum &#8222;Festival der Sinne&#8220;.<br>&#8230; Ausstatter Reiner Wiesemes hat jede Menge Fahrger\u00e4te und H\u00f6llenkluft erfunden als habe er die Bilder von Hieronymus Bosch gepl\u00fcndert, die Erfindung Michelangelos, und damit schafft Voges den Schritt vom \u00dcbermenschen zum \u00dcbertheater.<br>&#8230;&#8220;Zarathustra ist zur Zeit der aufregendste Paradiesvogel in der M\u00fcnchner Theaterszene&#8230;<br>Unbedingt hingehen.<br><em>TZ, M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Faszinierendes Tanz &#8211; Bildertheater im H\u00fcttenwerk<br><strong>Zarathustra<\/strong><br>Kraftvolles Reigen um den Platz im Leben<br>&#8230; Die Verschmelzung von nat\u00fcrlicher Umgebung, Industrielandschaft, sakralem und musealem Raum war ihm im Rahmen seines mutigen Experiments gelungen.<br>Die Bilder nehmen von der ersten Minute gefangen und lassen auch lange nach Ende der Vorstellung noch nicht los. Ein St\u00fcck \u00fcber \u00c4ngste, Konflikte und Sehns\u00fcchte bot sich den Zuschauern, von denen viele gerne nochmals gekommen w\u00e4ren,&#8230;<br>Passiven Unterhaltungskonsum lassen Voges und sein Ensemble nicht zu&#8230;<br>Bonger Voges Tanz &#8211; Bildertheater scheint bestens geeignet, den Menschen h\u00f6rend und sehend zu machen.<br><em>Duisburger Journal<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Bonger Voges Spektakel &#8222;<strong>Zarathustra<\/strong>&#8220; in einer riesigen Duisburger Werkshalle aufgef\u00fchrt<br>Ein solches Spektakel,&#8230; gab es in Duisburg wohl noch nicht zu sehen.<br>&#8230; Zwischenbeifall&#8230; Bonger versteht es, Bilder zu erfinden und Kulissen zu nutzen. Unterst\u00fctzt wird er dabei durch die mal treibende, mal meditative Musik, die Carl H\u00e4nggi eigens f\u00fcr diesen &#8222;Zarathustra&#8220; komponierte.<br><em>Rheinische Post<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Zarathustra<\/strong><br>Mit der Wiederbelebung des Zarathustra-Themas durch ein Tanz-Bildertheater hat der Choreograph und Regisseur Bonger Voges Nietzsches waghalsigen Ideen sinnliche Gestaltung gegeben.<br>Zu einer gespenstisch faszinierenden Reise ins Bewu\u00dftsein bricht Zarathustra, von dem Nietzsche sagt, da\u00df er einhergeht wie ein T\u00e4nzer, abermals in unserer Zeit auf. So wie in Bonger Voges`Inszenierung R\u00e4ume ineinander verschmelzen, gehen auch die Handlungsstr\u00e4nge ineinander \u00fcber, verbinden sich sonst eigenst\u00e4ndige Kunstformen zu einem unbekannten fesselnden Neuen. Objekte, die an Leonardo da Vinci, den \u201cH\u00f6llenbreughel&#8220; oder die Symbolwelt Freuds erinnern &#8211; korrespondieren auf h\u00f6chst faszinierende Weise mit Elementen der darstellenden Kunst. Hysterisch hingeschleuderte Monologe konstrastieren eskalierende Tanzsequenzen. Assoziationen zu ber\u00fchmten Stummfilmen wie Nosferatu werden geweckt. Das B\u00fchnenbild in der Halle versetzte in die k\u00fchle Strenge und ehrfurchtgemahnende Stille von Kirchen. Eine Verbindung aus sakralem und musealem Raum entsteht. Wirklich dreidimensionales Theater. Doch nicht diese Konzeption allein macht den Zuschauer schaudern. Die K\u00fchnheit der Gedanken steht dem visuell-emotionelen Erleben in nichts nach. Die Duisburger Weltpremiere nahm von der ersten Minute an gefangen und lie\u00df den Zuschauer nach der letzten Minute lange noch nicht los. &#8222;Wahrheit ist der Wille, Herr zu werden \u00fcber das Vielerlei der Sensationen&#8220; schrieb Friedrich Nietzsche. Bonger Voges verk\u00f6rpert diesen Willen und macht wahrhaft sensationelles Theater&#8230;<br><em>Pierot Kunstmagazin, Deutschland<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Zarathustra<\/strong><br>&#8230; so m\u00fc\u00dfte es sein, wenn Peter Greenaway und Richard Wagner Ben Hur verfilmen:<br><em>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Der sinnliche M\u00f6nch<\/strong><br>Bonger Voges ist M\u00fcnchens Magier von Kultur und Kommerz&#8230;<br>Gastgeber der &#8222;Avantgarde f\u00fcr die Massen&#8220;&#8230;<br>In einem monstr\u00f6sen Bilderreigen wird der Zuschauer zu dr\u00f6hnender Musik und Textpassagen des Original -Zarathustras von Station zu Station durch die Zeiten geleitet, vom Altertum durchs Mittelalter in die Renaissance.<br><em>M\u00fcnchner Stadtmagazin<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Zarathustra<\/strong><br>Theater im H\u00fcttenwerk<br>&#8230; eines der spektakul\u00e4rsten Projekte der 15. Duisburger Akzente&#8230;<br><em>Bildzeitung<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Macht der Sinne<\/strong><br>Hallen in M\u00fcnchen. Ein Trauerspiel. In leerstehenden Industriegeb\u00e4uden l\u00e4\u00dft Bonger Voges noch einmal jene Kultur aufbl\u00fchen, die so radikal abgew\u00fcrgt wurde.<br>&#8230; Die Cheographie von Bonger Voges und Angelika Meindl entfesselt einen Rausch der Bilder. Ein Sturm auf die Sinne. &#8230;<br>Ein Klang-Bild-Feuerwerk mit blutsamtrot gekleideten K\u00f6niginnen,&#8230; phantastische Fortbewegungsmaschinen&#8230; M\u00fcnchen Premiere: das gegantische Spektakel &#8222;Zarathustra&#8220;.<br><em>Prinz Stadtmagazin, M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Theatersensationen im Hochofenwerk<\/strong><br>&#8230; Das gigantische Projekt, das vom Kultusministerium, vom Kulturreferat M\u00fcnchen und diversen anderen Sponsoren gef\u00f6rdert wird, setzt auf dem Gel\u00e4nde der Internationalen Bauausstellung neue Ma\u00dfst\u00e4be.<br><em>Westdeutsche Allgemeine Zeitung<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Welturauff\u00fchrung von &#8222;<strong>Zarathustra<\/strong>&#8222;<br>&#8230; die wohl spektakul\u00e4rste Theatershow der Duisburger Akzente:<br>&#8230; expressives Avantgardetheater.<br><em>NRZ<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Duisburger &#8222;<strong>Zarathustra<\/strong>&nbsp;&#8211; Spektakel&#8220;<br>&#8230; eine apolkalyptische G\u00f6tterd\u00e4mmerung &#8211; Szenerie&#8230;<br>Reiner Wiesemes schuf skurille Fahrzeuge, gefl\u00fcgelte Fantasiegebilde aus einer anderen Welt&#8230;<br><em>NRZ<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&#8222;<strong>Zarathustra<\/strong>&#8220; als Tanztheater in Stahllagerhalle<br>Negertheater &#8211; Chef Bonger Voges feierte Nietzsches Propheten &#8211; Protagonisten in einer bombastischen t\u00f6nenden Bilderschau anl\u00e4\u00dflich des &#8222;Festivals der Sinne&#8220;. Die ehemalige Stahllagerhalle&#8230; verwandelte sich&#8230; beeindruckend die Objekte und Kost\u00fcme von Reiner Wiesemes in eine Kultst\u00e4tte des Zeitgeistes.<br>&#8230; ein atemverschlagendes Bild&#8230;<br><em>Merkur, M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<br><br><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>FESTIVAL DER SINNE<\/strong>, <strong>M\u00fcnchen<\/strong><br><br><strong>Auf zum Fest der Sinne!<\/strong><br>Theater &amp; Performance mit Bonger Voges<br>Mit verf\u00fchrerischer Akrobatik lockt diese junge Dame Foto zum &#8222;Festival der Sinne&#8220;, das sich Bonger Voges, einer der kreativsten K\u00f6pfe der freien M\u00fcnchner Theaterszene, ausgedacht hat&#8230;<br><em>Abendzeitung, M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<br><strong>DIE MACHT DER NACHT<\/strong><br><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&#8222;&#8230;Bonger Voges ist derzeit mit seinem Tanztheater&nbsp;<strong>&#8222;Spiele des 3. Millenniums&#8220;<\/strong>&nbsp;der absolute Hit in M\u00fcnchen&#8230;&#8220;<br><em>Playboy Magazin, Deutschland<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<br><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>TANZTHEATER  Little pleasant Alice<\/strong><br><br><strong>Little pleasant Alice<\/strong><br>M\u00e4dchen aus Zucker und Sekt<br>Tanztage im Gasteig: Heute mit Bonger Voges&#8216; &#8222;Little pleasant Alice&#8220;&#8230; schillernde Performance&#8230; In der Choreographie werden die komplizierten, teils autobiographischen Beziehungen des Buches, weit klarer herausgearbeitet, reduziert auch Archetypen, arrangiert nach einem mathematisch-philosophischen Schach-System&#8230; Getanztes Zeitgeist-M\u00e4rchen&#8230;<br><em>TZ, Feuilleton M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Little pleasant Alice<br>Traumsch\u00f6nes M\u00e4rchenspiel<\/strong><br>Mit verbl\u00fcffender Perfektion, hochgestylter Eleganz und \u00fcberbordender Ausstattungs-Phantasie macht das Tanztheater Neger seine Produktionen immer wieder zum Ereignis. &#8222;Little pleasant Alice&#8220; ist der neueste Coup&#8230; Wie ein Wesen vom anderen Stern beobachtet sie die schillernden Rituale, die Bonger Voges auf einem Spiegel-Schachbrett Christoph Simons tanzen l\u00e4\u00dft. In der gl\u00e4nzenden Lichtgestaltung von Eric T. Schlaeger bewegen sich wundersam bizarr verkleidete Gestalten Kost\u00fcme: Branislava Kokol nach einer brillianten Toncollage Carl Haenggi und Stephan Massimo in spiegelbildlicher Verdoppelung. Ein nachtschwarzes, traumsch\u00f6nes, abstraktes M\u00e4rchen &#8211; Planspiel, in dem bisweilen Schlemmers Triadisches Ballett herumspukt&#8230;<br><em>Abendzeitung, M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Tanztendenz M\u00fcnchen:&nbsp;<strong>&#8222;Little pleasant Alice<\/strong>&#8222;<br>Zusammen mit dem Komponisten Haenggi und Massimo, dem B\u00fchnenbildner Simons, den Kost\u00fcm- und Objektdesignerinnen Kokol und K\u00fcmpfel ist ein imposantes Spektakel entstanden&#8230; wunderland-sch\u00f6n&#8230; Phantasie-Figuren&#8230; riesige rot-schwarze trippelnde T\u00fcll-Blumen, Spiegelschnaken auf langen, hohen Beinen, die schwarze K\u00f6nigin&#8230; Triadische Bauhaus-Ritter&#8230; Diese in Eric T. Schl\u00e4gers Theaterlicht flirrende Bilderspiel hat seinen optischen Reiz&#8230; soviel Ausstattungsphantasie&#8230;<br><em>M\u00fcnchner Merkur<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Little pleasant Alice<\/strong><br>Mythos, M\u00e4rchen und Zeitgeist<br>In dieser schillernden Kombination feiert die neueste Produktion des Tanztheater Neger &#8222;Little pleacant Alice&#8220; die verschiedensten Spielarten des Phantastischen<br>&#8230;erz\u00e4hlte Figurenvielfalt wird verdichtet zu pr\u00e4gnanten Archetypen. In Alices Lieblingsspiel &#8222;Tun wir doch so als ob&#8220;, im Vexierspiegelkabinett ihrer Traumwelt geraten herk\u00f6mmliche Begriffe und Werte aus dem Gef\u00fcge, verliert sich jede Ordnung im Chaos. An ihrer Stelle treten irrationale Elemente und emotionale Eruptionen. Alles ist anders und alles ist neu. Doch nicht nur inhaltlich, sondern auch formal wird das Moment der \u00dcberraschung bestimmend. Traditionelle Elemente klassischer Musik und \u00fcberkommender Tanzformen werden mit avantgardistischen experimentellen Formen vereint, Kost\u00fcm und Maske sind nicht untergeordnete Hilfsmittel, sondern bedeutungsvoller Bestandteil eines irisierenden Ganzen.<br>&#8230;Die schillernden T\u00e4nzer einer phantastischen Traumwelt&#8230;<br><em>M\u00fcnchen Journal<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Little pleasant Alice<\/strong><br>&#8230;auch bei diesem Schauspiel arbeiten T\u00e4nzer-, Licht-, Objekt- und andere K\u00fcnstler gleichrangig nebeneinander und realisieren ein harmonisches Zusammenspiel. &#8230; poetische Kost\u00fcme und skurrile Panzerkorsette, der Stoff des M\u00e4rchenthemas bot viel Spielraum f\u00fcr Einfallsreichtum und Gestaltungskunst. &#8230; Kost\u00fcmbildnerin Branislava Kokol, die mit ihrer Ausstattungs-Phantasie ein Traum-M\u00e4rchen auf die B\u00fchne zauberte.<br><em>Mode, Special, Hamburg<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Little pleasant Alice<br>Spiritualit\u00e4t beim Ballett<\/strong><br>Tanz in die Zukunft&#8230;<br>Mit Sicherheit tut Bonger Voges etwas f\u00fcr ein &#8222;neues Bewu\u00dftsein&#8220;. Aber was er daf\u00fcr tut und wie er es tut &#8211; das pa\u00dft in keine Schublade.<br><em>Esotera Magazin, Deutschland<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Little pleasant Alice<\/strong><br>Tradition und Avantgarde, Klassik und Moderne vereinen sich in Musik und Tanz. Alle Grenzen sind flie\u00dfend, Phantasie ist machbar&#8230; Mit symboltr\u00e4chtigen Objekten, archaisch, mythischen Elementen und last not least den von M\u00fcnchens eigenwilliger Modemacherin Branka Kokol angefertigten Kost\u00fcmen, die eine spannende Mischung metallener Schwere und farbiger Leichtigkeit zeigen, entsteht ein Gesamtkunstwerk, das weit mehr ist, als fr\u00f6hlicher Tanz um kindlicher Phantasie. Die Realisierung des Projekts in dieser Form ist nicht zuletzt ein Verdienst der von der Stadt getragenen Initiative &#8222;Tanztendenz M\u00fcnchen&#8220;&#8230;<br><em>Szene M\u00fcnchen<\/em><br><br><br>FOTOINSZENIERUNG zu M\u00e4nnert\u00e4nze, M\u00f6rder,&#8230; Fesselhain<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/bonger.de\/bonger_old\/images\/wiener\/wiener_1.jpg\" width=\"306\" height=\"418\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/bonger.de\/bonger_old\/images\/wiener\/wiener_2.jpg\" width=\"294\" height=\"418\"><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Tanz den Adolf Hitler !?<\/strong><br>Das deutsche Feuilleton<br>&#8222;Auf der Suche nach Deutscher Identit\u00e4t<br>Der M\u00fcnchner Theaterregisseur Bonger Voges nimmt keine R\u00fccksicht auf das herrschende Denkverbot. Sein Material sind alte germanische Mythen &#8211; trotz und wegen der Vereinnahmung durch das dritte Reich&#8220;&#8230;<br><em>Magazin Wiener, Titelstory<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Gewagt<\/strong><br>Theaterregisseur Bonger Voges und Fotografin Monika Robl inszenieren f\u00fcr den WIENER eine Orgie aus Blut, Boden und Magie. Er sucht gleichzeitig die Harmonisierung des deutschen Urkonfliktes &#8211; der unheiligen Dominanz des m\u00e4nnlichen Prinzips \u00fcber das Weibliche. Jetzt im Wiener: Der neue Germanenkult.<br><em>Magazin Wiener, Sonderbeilage Stern etc.<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>TANZTHEATER M\u00d6RDER,&#8230;<\/strong> <br><br><strong>M\u00f6rder<\/strong><br>2. Tanztage in M\u00fcnchen<br>&#8222;M\u00f6rder&#8230; , eine spannende Mischung aus Archaisch &#8211; D\u00fcsterem und moderner Leichtigkeit.&#8220;<br><em>Stadtzeitung M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>M\u00f6rder<\/strong><br>2. Tanztage in M\u00fcnchen<br>&#8222;M\u00f6rder&#8230; , eine spannende Mischung aus Archaisch &#8211; D\u00fcsterem und moderner Leichtigkeit.&#8220;<br><em>Stadtzeitung M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>M\u00f6rder<\/strong>,&#8230; Documenta Kassel<br>Theaterleiter, Choreograph und T\u00e4nzer ist Bonger Voges, der seine Auffassung des expressionistischen Tanztheaters stark in Szene setzt. Diese Pl\u00e4doyer f\u00fcr die Sprache des K\u00f6rpers und f\u00fcr die \u00c4sthetik ist zugleich spannend und seltsam und sollte nicht verpa\u00dft werden.<br><em>Info-Tip, Kassel<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>M\u00f6rder<\/strong>,&#8230;<br>Die &#8222;Tanztage M\u00fcnchen&#8220; sind in der Negerhalle zu Ende gegangen. Eine echte Vorzeige-Produktion des Neger-Tanztheaters.<br><em>tz, M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>M\u00f6rder<br>Tanzfabrik f\u00fcr Outlaws<\/strong><br>&#8230;das M\u00fcnchner Tanztheater Neger verwirklicht eine Kunstform anderer Art. Ein Ballett des expressionistischen Tanztheaters mythischer Inhalte \u00e0 la Bonger Voges. Erleben ist noch besser, als &#8222;nur&#8220; davon lesen.<br><em>Herr Schmidt, W\u00fcrzburg<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>M\u00f6rder,&#8230;<\/strong><br>Als beste Tanztage &#8211; Produktion m\u00f6chte man das M\u00f6rder &#8211; St\u00fcck nach Kokoschkas &#8222;M\u00f6rder, Hoffnung der Frauen&#8220; des Tanztheaters Neger bezeichnen.<br><em>Ballett International<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>M\u00f6rder<br>Die Hingabe ist der Tod<\/strong><br>Mond und Mythos, Mut und Moderne mischt das Tanztheater Neger vortrefflich in seiner neuen Produktion &#8222;M\u00f6rder&#8220;. Bonger Voges inszenierte die Reise ins Bedeutungsinnere des Mondes, Jenny Coogan und die anderen f\u00fcnf T\u00e4nzerinnen haben sich furios choreogragraphiert und ertanzt.<br><em>AZ-Feuilleton, M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>M\u00f6rder,&#8230;<\/strong><br>Kokoschkas Ururenkel<br>Das Tanztheater Neger zeigt die Inszenierung &#8222;M\u00f6rder&#8220;. Das die rauhe Urspr\u00fcnglichkeit der Negerhalle ein ideales Terrain f\u00fcr Mythisches und Archaisches darstellt, hat das Tanztheater Neger schon mit seinen ersten Inszenierungen bewiesen: &#8222;Fesselhain&#8220; ein St\u00fcck \u00fcber Evolution und Geschlechterkampf, und &#8222;M\u00e4nnert\u00e4nze&#8220;, zu Ritualen verdichtete M\u00e4nnlichkeitsattribute, waren in allen Einzelheiten auf das Interieur der Halle abgestimmt. Die Funktionalisierung und Integration von H\u00f6hen, Tiefen und Fl\u00e4chen eines Raumes finden in &#8222;M\u00f6rder&#8220; in noch gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfe statt als in den Vorg\u00e4ngerst\u00fccken. So gestaltet sich zusammen mit den Lichteffekten der Tonregie und der K\u00f6rpersprache ein komplexes Tanzdrama \u00fcber das weibliche Prinzip auf reiner Symbolebene. Die sechs T\u00e4nzerinnen herausragend die Amerikanerin Jenny Coogan, der auch ein Gro\u00dfteil der choreographischen Leistungen zuzuschreiben ist zeigen Aspekte der Weiblichkeit in wilden Hexent\u00e4nzen des sich Begehrens und des sich \u00d6ffnens,&#8230;<br><em>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>M\u00f6rder<\/strong>,&#8230; Ein wichtiges Thema liefert immer bedeutungsvolle Variationen die W\u00fcnsche und \u00c4ngste der Frauen<br>Phantasievolle Kost\u00fcme, t\u00e4nzerische Perfektion&#8230; B\u00fchnenbild, Musik, Licht, bewegliche und unbewegliche Objekte und die erotische Darstellung der T\u00e4nzerinnen verschmolzen schlie\u00dflich zu einer mythischen Einheit von Frau und Umwelt.<br><em>Kronenzeitung, \u00d6sterreich<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>M\u00f6rder<\/strong>,&#8230;&#8220;spectrums&#8220; &#8211; Frauen &amp; Co.<br>\/die poetische Disposition\/bietet gef\u00fchlsstarken Zugang\/<br>Und am Abend Atmosph\u00e4re total mit dem M\u00fcnchner Tanztheater Neger&#8230;<br><em>Kleine Zeitung, \u00d6sterreich<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>M\u00f6rder,&#8230;<\/strong><br>Kaum jemand, von der SZ bis zur Vogue, der dem Tanztheater Neger unter Leitung von Bonger Voges Vorsitzender, Choreograph jemals Qualit\u00e4t, Ausdruckskraft und Phantasie absprechen w\u00fcrde.<br>&#8222;M\u00f6rder&#8220; ist die konsequente Fortsetzung &#8222;Fesselhains&#8220; und der &#8222;M\u00e4nnert\u00e4nze&#8220;&#8230;&#8220;<br><em>Tempo Magazin, Deutschland<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>M\u00f6rder,&#8230;<\/strong><br>&#8222;&#8230;In der Inszenierung von Bonger Voges verschmelzen die Musik Stephan Massimo, Carl Haenggi und die Choreographie,&#8230; der B\u00fchnenraum und die Lichteffekte zu archaisch sch\u00f6nen Bildern. Bestechend die t\u00e4nzerische Perfektion,&#8230; die Darstellung von eigent\u00fcmlicher erotischer Brisanz. Durch die Sprache des K\u00f6rpers gelingt dem Tanztheater NEGER die assoziative Ann\u00e4herung an das elementar Weibliche. Das Publikum lie\u00df sich gefangennehmen und spendete dem Ensemble begeisterten Beifall&#8230;&#8220;<br><em>TIP Magazin, Kasseler Feuilleton, Documenta<\/em><br><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><br><strong>TANZTHEATER M\u00c4NNERT\u00c4NZE<\/strong><br><\/td><\/tr><tr><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>M\u00e4nnert\u00e4nze<\/strong><br>L&#8217;Arte in Corpo<br>&#8222;II gruppo&nbsp;<strong>Neger<\/strong>, secondo un gusto profondamente tedesco, dramatizza insomma con abbondante enfasi tutti i conflitti umani.&#8220;<br><em>Vanity Magazin, Mailand<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>M\u00e4nnert\u00e4nze<\/strong><br>&#8222;&#8230;eine provokative mythische, nachmoderne und traditionsbewu\u00dfte Bildersprache&#8230; mit unbeugsamer Konsequenz&#8230;&#8220;<br><em>Tanz Aktuell-D<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>M\u00e4nnert\u00e4nze<\/strong><br>Von M\u00e4nnern und Hirschen<br>Starke Bilder. Wie schon bei der letzten Neger-Produktion &#8222;Fesselhain&#8220;, ein umwerfend sch\u00f6nes B\u00fchnenbild Christoph Simons als eigenst\u00e4ndige Hallenkunst. Darin getanzt von f\u00fcnf Darstellern, Zeremonien der M\u00e4nnlichkeit. Das h\u00e4ngt am Pfahl wie der heilige Sebastian, r\u00e4kelt sich faunisch fast wie Nijinski, balzt einen wunderbar wilden Hirschen von graziler Wucht. Immer neue Bilder zur stimmig lautmalerischen Ger\u00e4uschkulisse Wolfgang Kreuzer&#8230;<br><em>tz, Feuilleton, M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Archaische Kraft &#8211; &#8222;<strong>M\u00e4nnert\u00e4nze<\/strong>&#8222;<br>Pastorale Zeiten vor dem S\u00fcndenfall, M\u00e4nner unter sich, als das Magische noch herrschte, weil der Mensch in die Natur eingebunden war, f\u00e4hig ihre stumme Sprache zu h\u00f6ren, f\u00e4hig, wie die Tiere zu reden&#8230; das beschw\u00f6ren die &#8222;M\u00e4nnert\u00e4nze&#8220;. Sie sind eine Reise der Erinnerung, die Wiederentdeckung der Wurzeln im Bauch. So kann Tanztheater sein, so voller Konzentration und Intensit\u00e4t. Beim Tanztheater Neger entsteht Spannung durch totale Pr\u00e4senz. Bilder und Stolz und Wut: &#8230;&#8220;M\u00e4nnert\u00e4nze sind auch ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr die Sprache des K\u00f6rpers, f\u00fcr die \u00c4sthetik und schlie\u00dflich vermitteln sie eine ganz eigene Erotik. Umwerfend spannend und gut.&#8220;<br><em>M\u00fcnchner Stadtzeitung<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>M\u00e4nnert\u00e4nze<\/strong><br>Bonger Voges &#8222;Skulpturellen Tanz&#8220; nennt er seine langsam-monotonen bis wild-ekstatischen Bewegungsabl\u00e4ufe: in Szene gesetzte Ur-Riten und Rituale aus der germanischen Mythologie. Kein Zweifel: Bonger Voges`Gruppe &#8222;Tanztheater Neger&#8220; pa\u00dft in keine Kategorie, ist vom klassischen Ballett genauso entfernt wie von zeitgen\u00f6ssischer Choreographie.<br><em>Vogue Magazin, Deutschland<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&#8222;<strong>M\u00e4nnert\u00e4nze<\/strong>&nbsp;von Target Film M\u00fcnchen wurde von der Bundesfilmbewertungsstelle mit dem Pr\u00e4dikat &#8222;besonders wertvoll&#8220; ausgezeichnet.<br>Target Film<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Negerhalle: Freudvolle &#8222;<strong>M\u00e4nnert\u00e4nze<\/strong>&#8222;, Rituale voll Kraft und Sch\u00f6nheit<br>Sie sind neugierig und gucken unverfroren hinter der V\u00e4ter Tabus&#8230; Das B\u00fchnenbild Christoph Simons in der rauhen Mauerwerkhalle ist so sch\u00f6n wie erschreckend&#8230; Unverfrorenund durchaus fasziniert zitieren Voges\/Blauenstein f\u00fcr Ihre &#8222;M\u00e4nnert\u00e4nze&#8220; germanische Rituale von Kraft und Sch\u00f6nheit. Ein neuer romantischer Expressionismus meldet sich zu Wort in feierlichen, langsamen Bildbewegungen. Das sind sehr professionell und ausgesprochen lustvoll figurierte Macho-Rituale, mit denen sich diese junge Truppe abhebt vom zeitgen\u00f6ssischen Schicki-Micki-Getue. Ernst und freudvoll scharren sie an verdr\u00e4ngten Wurzeln.<br><em>AZ, Feuilleton. M\u00fcnchen<\/em><br><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>TANZTHEATER FESSELHAIN &#8211; Szenen der Weihung und Entweihung<\/strong><br><br><strong>Fesselhain<br>Tanztage M\u00fcnchen<\/strong><br>Die sicherlich eigenwilligste Auff\u00fchrung war das Heimspiel des Tanztheaters Neger. In spannenden Bildern zeigte &#8222;Fesselhain&#8220; von Bonger Voges auf archaische Grundverhaltensmuster und Rituale reduzierte Bewegungen im Spiel mit Fesseln und Bindungen, beschrieb die Sehnsucht nach Urzust\u00e4nden, nach mystischen Br\u00e4uchen der Unterwerfung und der Hingabe. Musik, Licht und B\u00fchne f\u00fcgten sich nahtlos in den ausdrucksstarken Tanz.<br><em>Schw\u00e4tzer! , M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Fesselhain<br>Die Wucht des Mythos<\/strong><br>&#8230; Kriegermythos und sexueller Rausch paaren sich. &#8230; Hingabe und Schmerz, Lust und Unterwerfung, Sexualit\u00e4t und Gewalt, Leidenschaft und Macht, das liegt alles nah beieinander. Religi\u00f6se Erfahrungen k\u00f6nnen und viel davon lehren, wie die \u00e4u\u00dfere freiwillige Unterwerfung und Fesselung ungeahnte innere Kr\u00e4fte freisetzen und Grenzen \u00fcberschreiten l\u00e4\u00dft. Die Mystiker des Mittelalters erz\u00e4hlen bis heute davon.<br><em>taz, Hamburg<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Fesselhain<br>Gesamtkunstwerk mit Tanz und Fesseln<\/strong><br>Fesselndes Theater w\u00f6rtlich. Fabelhaft der Raum von Christoph Simons.<br>Fesselungen, verfremdet und ausbalanciert zwischen Aggression und raffinierter Erotik, Kriegsspiele und Rollenspiele der Geschlechter: manchmal Bilder von beschw\u00f6render Kraft, \u00fcberzeugende Tanz-Metaphern in der Umsetzung archaischer, archtypischer Gef\u00fchle in ritualisierte Bewegungen.<br><em>tz, Feuilleton, M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Fesselhain<br>&#8222;st\u00fcrzen, fallen, sich winden&#8220;<\/strong><br>Alles sehr verwirrend. Bonger Voges hat diese Evolutionsgeschichte mit dem Hauptthema Hingabe exakt in Szene gesetzt. Seine jungen Darsteller verm\u00f6gen Ihre Zuschauer zu fesseln. Man mu\u00df sich einlassen auf diese Art Tanztheater, dann l\u00f6st sich die anf\u00e4ngliche Verwirrung.<br><em>M\u00fcnchner Theaterzeitung<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Fesselhain<br>Von Bewegung zum Objekt<\/strong><br>Das Tanztheater Neger&#8230; ist eine erstaunlich inspirierte und wohl einzigartige Erscheinung. So harmoniert etwa auch das von Christoph Simons konzipierte, sp\u00e4rliche B\u00fchnenbild zu &#8222;Fesselhain&#8220; atmosph\u00e4risch wie optisch sowohl mit der Dekadenz und der Kargheit der bis in den Giebel etwa zw\u00f6lf Meter hohen Halle als auch mit den magisch &#8211; kultischen Elementen des St\u00fcckes.<br><em>S\u00fcddeutsche Zeitung, Feuilleton<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Fesselhain<br>&#8220; &#8230; Tanz-Wagnis von Voges in M\u00fcnchen&#8220;<\/strong><br>&#8230; von Christoph Simons&#8230; zur eindrucksvollen k\u00fchlen Kultst\u00e4tte verwandelt,&#8230;<br><em>M\u00fcnchner Merkur<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Fesselhain<br>&#8220; &#8230; die jungen Wilden des Tanzes&#8230;&#8220;<\/strong><br>&#8230; eine mystisch sinnliche Collage&#8230; Eine seltsame, absto\u00dfende und doch faszinierende Kunst betreibt dieses Ensemble.<br><em>Die Welt<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Fesselhain<\/strong><br>&#8222;Cette ann\u00e9e, peut-\u00eatre la surprise viendra-t-elle d&#8217;Allemagne:&nbsp;<strong>Tanztheater Neger<\/strong>.&#8220;<br><em>Paris le Magasine, Paris<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Sinnliche Hingabe &#8211; &#8222;<strong>Fesselhain<\/strong>&#8222;<br>Mitunter sehr brutale Bilder ertanzt das Tanztheater Neger. Der &#8222;Fesselhain&#8220; zeigt Urspr\u00fcnglichstes. Er versucht, sinnliche Erfahrungen einfach und klar ins Bewu\u00dftsein zu rufen. &#8222;Fesselhain&#8220; ist modernes Theater, und die Bilder sind nicht nur \u00fcbertragbar, sondern zeitlos. Ein St\u00fcck, das jede Form von Lust legitimiert, um gleichzeitig Disziplin zu fordern.<br><em>M\u00fcnchner Stadtzeitung<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Fesselhain<\/strong><br>&#8222;&#8230; Ansturm auf das Sommertheater&#8230; Fesselungs- und Entfesselungsk\u00fcnstler&#8230;&#8220;<br><em>Hamburger Abendblatt<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Fesselhain<\/strong><br>&#8222;&#8230;Voges sind zu dieser t\u00e4nzerischen Fesselungs- und Entfesselungsorgie ungew\u00f6hnliche Bilder eingefallen. Das Ensemble agiert ekstatisch &#8211; expressiv, gibt sich diesem Opfertanz mit Leib und Seele hin&#8230;&#8220;<br><em>Hamburger Rundschau<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Fesselhain<\/strong><br>&#8222;&#8230; Als Beispiel f\u00fcr die beachtliche Qualit\u00e4t der hier entstehenden neuen Produktion m\u00f6ge die Tanz-Performance &#8222;Fesselhain&#8220; Foto des Tanztheaters NEGER in der Choreographie von Bonger Voges und mit dem sp\u00e4rlich suggestiven B\u00fchnenbild von Christoph Simons stehen&#8230;&#8220;<br><em>Cosmopolitan Magazin, Deutschland<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>&#8222;&#8230;Feuer unterm Hintern&#8220;<\/strong><br>&#8230;das M\u00fcnchner Tanztheater &#8222;Neger&#8220; geh\u00f6rt zu den Besten&#8230;&#8220;<br><em>Der Spiegel Magazin, Deutschland<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>The German Negro<\/strong><br>&#8222;&#8230;to strip off civilisations limits&#8230;LEARN from Past. LIVE for the present, SPARE A THOUGHT for the future&#8230;&#8220;<br><em>I-D, London<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Fesselhain<br>&#8222;&#8230;Tanz in Paris&#8230;<\/strong><br>Ein Balett der Grausamkeit frei nach Artraud&#8230;&#8220;<br><em>Neue Z\u00fcricher Zeitung<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Fesselhain<\/strong><br><strong>&#8222;Gesamt-Kunstwerk mit Tanz in Fesseln&#8220;<\/strong><br>&#8222;&#8230;Fesselndes Theater, w\u00f6rtlich&#8230; Fabelhaft der Raum&#8230; Darin eine t\u00e4nzerische Evozierung urt\u00fcmlicher Riten und Rituale&#8230;&#8220;<br><em>tz, M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Fesselhain<\/strong><br>Fesselt\u00e4nze f\u00fcr den Heidengott<br>&#8222;&#8230;besticht die Choreographie von Bonger Voges ohne Schwulst mit einer Symbolsprache, die er aus den Urgr\u00fcnden der Naturv\u00f6lker ausgegraben hat. Ein eindrucksvolles Bild innerhalb der Kampfspiele&#8230; Durchweg fesselnd, viel Applaus.&#8220;<br><em>M\u00fcnchner Wochenblatt<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">TANZTHEATER <strong>Fesselhain<\/strong><br>&#8230;erinnerungswerte Vorstellungen bei den &#8222;Tagen des experimentellen Theaters&#8220;. Bonger Voges &#8222;Tanztheater Neger&#8220; mit &#8222;Fesselhain&#8220;&#8230;<br><em>Abendzeitung M\u00fcnchen<\/em><\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><strong>Fesselhain<br>M\u00fcnchner Theaterfestival<\/strong><br>Schaurig sch\u00f6ner d\u00fcsterer Theaterabend. Dem B\u00fchnenbild geb\u00fchrt ein besonderes Lob. Es erm\u00f6glicht dem Zuschauer sich sofort in den Mythos einzuleben, innerlich selbst Teil dieses Mythos zu werden. Die T\u00e4nze wirken kraftvoll und urw\u00fcchsig.<br><em>59 to 1, Musikmagazin<\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n<div class=\"pgc-sgb-cb wp-block-pgcsimplygalleryblock-grid \" data-gallery-id=\"6022fc70_1621437700338\"><div class=\"sgb-preloader\" id=\"pr_6022fc70_1621437700338\">\n\t<div class=\"sgb-square\" style=\"background:#d4d4d4\"><\/div>\n\t<div class=\"sgb-square\" style=\"background:#d4d4d4\"><\/div>\n\t<div class=\"sgb-square\" style=\"background:#d4d4d4\"><\/div>\n\t<div class=\"sgb-square\" style=\"background:#d4d4d4\"><\/div><\/div><div class=\"simply-gallery-amp pgc_sgb_slider \"><noscript><div class=\"sgb-gallery\"><div class=\"sgb-item\"><a href=\"https:\/\/bonger.de\/bonger\/presse\/wiener1-87\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" width=\"221\" height=\"300\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/bonger.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wiener1-87-221x300.jpg\" 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class=\"sgb-item\"><a href=\"https:\/\/bonger.de\/bonger\/presse\/wiener3-87\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" width=\"222\" height=\"300\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/bonger.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wiener3-87-222x300.jpg\" srcset=\"https:\/\/bonger.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wiener3-87-222x300.jpg 222w,https:\/\/bonger.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wiener3-87-756x1024.jpg 756w,https:\/\/bonger.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wiener3-87-scaled.jpg 1891w\" sizes=\"auto, 250px\"\/><\/a><div class=\"sgb-item-caption\"><em>WIENER Magazin M\u00e4rz87<\/em><\/div><\/div><div class=\"sgb-item\"><a href=\"https:\/\/bonger.de\/bonger\/presse\/wiener4\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" width=\"221\" height=\"300\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/bonger.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wiener4-221x300.jpg\" srcset=\"https:\/\/bonger.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wiener4-221x300.jpg 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